Während ich abends beim Beobachten der Kursstände in den Lücken dazwischen einen Blick werfe, habe ich die über die ganze Woche gesammelten Paketkartons auseinandergebaut, ordentlich übereinander gestapelt und an der Ecke vor der Tür aufgestellt. Als ich sah, wie sie von einem chaotischen Haufen zu lauter gleichmäßigen, sauberen Quadern wurden, wurde ich auf unerklärliche Weise regelrecht entspannter. Nachdem ich fertig war, habe ich noch die herumliegenden Pflasterstreifen, den Fernbedienung und den Lippenbalsam auf dem Couchtisch an ihren Platz zurückgelegt – jedes Ding hatte danach seine eigene Ecke, und irgendwie war es auch im Kopf etwas klarer.

Die Konzentration, die ich mir durch das ständige Auf und Ab des Marktgeschehens angeeignet habe, lässt sich beim Aufräumen erstaunlich gut einsetzen. Der Brötchenkopf liegt auf dem frisch gestapelten Kartonstapel und döst, die Pfote baumelt herunter und schwingt bei jedem Atemzug ganz sanft. Auf dem Weg, die Pakete zu holen, war diese Abendbrise richtig angenehm – nicht vergleichbar mit dem ständigen Starren auf den Bildschirm. Gute Nacht, und schlaf mit diesem Gefühl von Ordnung ein. #独居日常 #Kleinigkeiten des Alltags