Die Techniken ändern sich tausendfach, aber man darf das Wesentliche nicht verlieren

Viele glauben, dass der Kern des Tradens darin besteht, eine Antwort zu finden, die zu 100 % korrekt ist.
Doch wer den Markt wirklich durchlaufen hat, weiß: Trading ist nie Vorhersage, sondern die Verbindung aus Erkenntnis, Wahrscheinlichkeit und Disziplin.

Jeden Tag gibt es unzählige Stimmen im Markt: Manche jagen dem Anstieg hinterher, manche geraten in Panik, manche lassen sich von kurzfristigen Schwankungen die Stimmung treiben.
Und an dem, was ich immer konsequent durchhalte, hat sich nichts geändert: Erst den Trend ansehen, dann auf eine Gelegenheit warten; erst einen Plan machen, dann den Trade ausführen.

Jede Preisschwankung hat ihren Treiber in Kapital und Emotionen.
Die Candlesticks sind nur die Oberfläche, die Struktur ist das Wesentliche.
Ich achte vor allem auf die Signale, die der Markt hinterlässt, statt mich von einem kurzfristigen Anstieg oder Rückgang mitreißen zu lassen.

In all den Jahren, in denen ich ständig reflektiert und zusammengefasst habe, ging es nicht darum, zu beweisen, wie oft ich recht hatte, sondern darum, dass mein System zur Entscheidungsfindung immer reifer wird.

Trading ist wie Schach: Bevor man zieht, muss man das Ganze im Blick haben;
Investieren ist wie den Weg gehen: Schnell heißt nicht unbedingt, dass man ankommt; nur Stabilität bringt einen weit.