Der Mehrheitsführer im US-Senat John Thune hat laut der kanadischen Journalistin Eleanor Terrett eine Cloture-Antragstellung zu einem Antrag im Zusammenhang mit der Verabschiedung eines Gesetzesentwurfs für College-Sport eingereicht. Laut Odaily gilt der Schritt als Hinweis darauf, dass dem CLARITY Act, der einen regulatorischen Rahmen für die Kryptoindustrie schaffen würde, weiterhin ein parteiübergreifender Konsens fehlt.
Marktteilnehmer hatten erwartet, dass der US-Kongress beim Gesetzentwurf vorankommt und einen klareren rechtlichen Rahmen für die Marktstruktur digitaler Vermögenswerte sowie die Aufteilung der regulatorischen Zuständigkeiten schafft. Die neuesten Entwicklungen zeigen, dass innerhalb des Senats weiterhin Uneinigkeit besteht.
Analysten sagten, dass sich das Tempo beim Gesetzentwurf weiter verzögern könnte, wenn beide Parteien keine Einigung über den CLARITY Act erzielen. Befürworter sind weiterhin der Ansicht, dass die Maßnahme wichtig ist, um die regulatorischen Grenzen für Krypto-Assets in den Vereinigten Staaten klarer zu definieren und die Unsicherheit für die Branche zu verringern.
