Speicher um 30% gefallen, Optikmodule um 60%, und Aufträge, die bis 2027 verkauft wurden – wer erzählt da die Wahrheit?
Kürzlich ist am Markt ein ausgesprochen widersprüchliches Bild aufgetaucht.
Die Aktienkurse von Speicher und Optikmodulen sind deutlich zurückgegangen.
Micron ist von seinem Hoch um mehr als 30% gefallen, und bei einigen Optikmodul-Unternehmen kam es sogar zu Anpassungen in Höhe einer regelrechten Halbierung.
Auf der anderen Seite
fixiert die Industrie jedoch gerade wild Kapazitäten.
DRAM- und HBM-Kapazitäten von Herstellern wie Samsung, SK Hynix und Micron werden fortlaufend vorab reserviert, und ein Teil der Bestellungen ist bereits bis 2027 eingeplant.
NAND ist zwar nicht so angespannt wie HBM, aber auch hier rechnet der Markt mit einer Verknappung der Liefermöglichkeiten.
So entsteht ein scheinbar widersprüchlicher Punkt:
Wenn die Nachfrage in Zukunft wirklich so stark ist, warum fallen die Aktien so stark?
Wenn die Branche bereits ihren Höhepunkt erreicht hat, warum investieren nachgelagerte Unternehmen dann weiterhin massiv Geld, um frühzeitig Ware zu sichern?
Die Industrie schaut auf:
Nachfrage in den kommenden Jahren;
Lieferfähigkeit;
langfristige Aufträge;
Kapitalinvestitionen.
Der Sekundärmarkt handelt mit:
Veränderung von Erwartungen;
Kapitalflüsse;
Bewertungsdruck;
kurzfristige Stimmung.
Beides läuft nicht immer synchron.
In vielen zyklischen Branchen sieht man Ähnliches:
Wenn die Branchenlage am besten ist, kann der Kurs die zukünftige Entwicklung schon vorwegnehmen;
bei kurzfristigen Korrekturen wird der Markt dagegen schnell abverkaufen, weil man einen Peak befürchtet und die Bewertung als zu hoch einschätzt.
Zum Beispiel im KI-Ökosystem.
Unternehmen erhöhen möglicherweise weiterhin ihre Investitionsausgaben, Cloud-Anbieter benötigen weiterhin mehr Rechenleistung, aber Investoren fragen irgendwann:
„Kann das zukünftige Wachstum weiterhin die Erwartungen übertreffen?“
So kommt es zu starken Kursausschlägen.
Das gilt auch für Optikmodule.
Wenn der Ausbau von KI-Rechenzentren weiter voranschreitet, besteht weiterhin eine Nachfrage nach Hochgeschwindigkeits-Glasfaser-/Optik-Kommunikation.
Zugleich können auch Änderungen bei einzelnen Richtlinien und Anpassungen in der Lieferkette neue Marktchancen eröffnen.
Investoren sollten jedoch ebenfalls beachten:
Starke Nachfrage auf lange Sicht heißt nicht, dass alle Unternehmen dauerhaft steigen.
Das größte Risiko zyklischer Aktien ist, dass der Markt die Zukunft zu früh einpreist.
Eine gute Branche – wenn man zum falschen Preis kauft, macht man trotzdem Verluste.
Gibt es die Nachfrage?
Wird das Nachfragewachstum bereits ausreichend im Kurs eingepreist?
Zurück zur Ausgangsfrage:
Das deutliche Absacken von Speicher und Optikmodulen – und gleichzeitig das fortgesetzte Wachstum der Aufträge aus der Industrie: Was davon ist wirklich?
Die Antwort lautet vielleicht nicht, dass jemand lügt.
Die Industrie sieht die nächsten Jahre;
der Markt handelt die nächsten Monate.#USTelecomStocksFallPreMarket $BTC
Kürzlich ist am Markt ein ausgesprochen widersprüchliches Bild aufgetaucht.
Die Aktienkurse von Speicher und Optikmodulen sind deutlich zurückgegangen.
Micron ist von seinem Hoch um mehr als 30% gefallen, und bei einigen Optikmodul-Unternehmen kam es sogar zu Anpassungen in Höhe einer regelrechten Halbierung.
Auf der anderen Seite
fixiert die Industrie jedoch gerade wild Kapazitäten.
DRAM- und HBM-Kapazitäten von Herstellern wie Samsung, SK Hynix und Micron werden fortlaufend vorab reserviert, und ein Teil der Bestellungen ist bereits bis 2027 eingeplant.
NAND ist zwar nicht so angespannt wie HBM, aber auch hier rechnet der Markt mit einer Verknappung der Liefermöglichkeiten.
So entsteht ein scheinbar widersprüchlicher Punkt:
Wenn die Nachfrage in Zukunft wirklich so stark ist, warum fallen die Aktien so stark?
Wenn die Branche bereits ihren Höhepunkt erreicht hat, warum investieren nachgelagerte Unternehmen dann weiterhin massiv Geld, um frühzeitig Ware zu sichern?
Die Industrie schaut auf:
Nachfrage in den kommenden Jahren;
Lieferfähigkeit;
langfristige Aufträge;
Kapitalinvestitionen.
Der Sekundärmarkt handelt mit:
Veränderung von Erwartungen;
Kapitalflüsse;
Bewertungsdruck;
kurzfristige Stimmung.
Beides läuft nicht immer synchron.
In vielen zyklischen Branchen sieht man Ähnliches:
Wenn die Branchenlage am besten ist, kann der Kurs die zukünftige Entwicklung schon vorwegnehmen;
bei kurzfristigen Korrekturen wird der Markt dagegen schnell abverkaufen, weil man einen Peak befürchtet und die Bewertung als zu hoch einschätzt.
Zum Beispiel im KI-Ökosystem.
Unternehmen erhöhen möglicherweise weiterhin ihre Investitionsausgaben, Cloud-Anbieter benötigen weiterhin mehr Rechenleistung, aber Investoren fragen irgendwann:
„Kann das zukünftige Wachstum weiterhin die Erwartungen übertreffen?“
So kommt es zu starken Kursausschlägen.
Das gilt auch für Optikmodule.
Wenn der Ausbau von KI-Rechenzentren weiter voranschreitet, besteht weiterhin eine Nachfrage nach Hochgeschwindigkeits-Glasfaser-/Optik-Kommunikation.
Zugleich können auch Änderungen bei einzelnen Richtlinien und Anpassungen in der Lieferkette neue Marktchancen eröffnen.
Investoren sollten jedoch ebenfalls beachten:
Starke Nachfrage auf lange Sicht heißt nicht, dass alle Unternehmen dauerhaft steigen.
Das größte Risiko zyklischer Aktien ist, dass der Markt die Zukunft zu früh einpreist.
Eine gute Branche – wenn man zum falschen Preis kauft, macht man trotzdem Verluste.
Gibt es die Nachfrage?
Wird das Nachfragewachstum bereits ausreichend im Kurs eingepreist?
Zurück zur Ausgangsfrage:
Das deutliche Absacken von Speicher und Optikmodulen – und gleichzeitig das fortgesetzte Wachstum der Aufträge aus der Industrie: Was davon ist wirklich?
Die Antwort lautet vielleicht nicht, dass jemand lügt.
Die Industrie sieht die nächsten Jahre;
der Markt handelt die nächsten Monate.#USTelecomStocksFallPreMarket $BTC