Eine Rückblickanalyse auf den Zusammenhang von BTC- und ETH-Stärke im Trading
Zuerst ein einfaches Handelsprinzip.
Wenn ETH stark anzieht, BTC aber lange nicht nachzieht, solltest du besonders wachsam sein.
Zum Beispiel: ETH stieg zuvor von etwa 2900 kontinuierlich auf rund 4100. Die Marktstimmung war extrem euphorisch, und viele erwarteten:
ETH ist schon gelaufen – muss BTC dann nicht sofort nachziehen?“
Doch in vielen Fällen läuft der Markt nicht wie von allen erwartet.
Wenn die Gelder beginnen, von BTC zu ETH zu wechseln, ja sogar in einige risikoreiche Altcoins fließen, und es zu einem „umfassenden Party-Stimmung“-Moment kommt, sollte man stattdessen eher auf das Risiko achten.
Denn das bedeutet oft:
Die Marktgelder suchen nach Richtungen mit höherer Hebel-/Sprunghöhe. Als Kernaasset des Marktes kann BTC dagegen mit einem geringeren Nachschub an Kaufinteresse konfrontiert sein.
Damals war BTC bereits einmal von einem Hoch aus zurückgekommen, und die Erholungskraft war eher schwach, während die Marktaufmerksamkeit zunehmend auf ETH und verschiedene angesagte Narrative wechselte.
In so einer Situation wird das Verhältnis von BTC und ETH zueinander zu einem wichtigen Beobachtungssignal.
Darum war auch der Grund, warum ich zuvor bei etwa 66000 Short/Long-Positionen abgebaut habe.
Nicht weil ich BTC langfristig negativ sehe, sondern weil sich kurzfristig die Geldstruktur verändert hatte.
Hier der Rückblick auf eine frühere Transaktion.
Damals habe ich bei rund 40.000 eine Absicherungsposition aufgebaut. Danach kam es plötzlich zu einer extremen Marktphase: Der Kurs fiel schnell, ähnlich wie der erneute Crash, wie „519“.
BTC fiel rasch von einem Hoch
Während des Abwärtsmoves stockte ich meine Long-Positionen nach und nach in der Spanne 35.500 bis 32.000 auf.
Damals lag der niedrigste Preis bei den Quartalskontrakten bei fast 28.800, und mein Liquidationspreis war bereits auf etwa 25.000 angepasst.
Wenn ich heute zurückblicke, scheint das Risiko nicht so groß zu sein.
Aber wer die Zeit nach 312 erlebt hat, weiß:
Das größte Merkmal des Marktes ist, dass Ereignisse mit kleiner Wahrscheinlichkeit auf jeden Fall eintreten.
Damals war das größte Problem nicht die Richtung.
Sondern die Positionsgröße.
Das Margin wurde mit nahezu 90% des gesamten Kapitals belegt.
Wenn sich der Kurs weiter nach unten durchgesetzt hätte, wäre das Ergebnis kaum zu verkraften gewesen.
Deshalb wurde mir später bei der Rückschau klar:
Der wirklich gefährliche Teil des Tradings ist nicht, wenn man die Richtung falsch einschätzt.
Sondern wenn man in der richtigen Richtung mit der falschen Positionsgröße handelt.
Später sprang der Markt schnell wieder über 32.000 – an diesem Tag war der Gewinn sehr beachtlich.
Doch diese Erfahrung hat mich auch das Verständnis von Leverage neu formen lassen:
In extremen Marktphasen ist es wichtiger, zu überleben, als wie viel man verdient.#GlobalStocksHitRecordHigh $HEI