Der Ölpreis stieg erneut, nachdem er am Vortag gefallen war. Grund dafür war, dass die Huthi-Milizen behauptet hatten, ein saudisches Öltanker-Schiff im Roten Meer angegriffen zu haben. Dadurch geriet die geopolitische Lage auf dem Markt wieder stärker in den Fokus.

Wichtige Punkte:

Brent stieg auf 80,32 USD pro Barrel.

WTI kletterte auf 76,28 USD.

Die Bewegung erfolgte nach dem Bericht über den Angriff in der Nähe von Yanbu, einem wichtigen Hafen für saudische Exporte.

Dennoch bleibt der Markt beim Ärmelkanal von Hormus (Ormuz-Straße) aufmerksam: Wenn die Route offen bleibt, könnte das das Risiko für die Versorgung mindern.

Am Vortag war der Rohölpreis stark gefallen – aufgrund von Erwartungen, dass diese Seeroute möglicherweise geöffnet wird, sowie wegen Signalen für eine geringere Eskalation zwischen den USA und dem Iran.

Kurz gesagt: Der Preis für Rohöl stieg wegen erneut aufflammender Sorgen über mögliche Lieferunterbrechungen, obwohl der Markt weiterhin sehr empfindlich auf jedes diplomatische oder militärische Vorankommen reagiert.