Ethereum schlägt vor, einen Teil der Staking-Belohnungen zu verbrennen, wenn die Menge an ETH im Netzwerk zunimmt

Ein neuer Vorschlag namens Tapered Issuance Burn wird derzeit in der Ethereum-Community diskutiert. Dabei geht es um eine Anpassung des ETH-Emissionsmechanismus für Validatoren

Laut diesem Vorschlag könnte, wenn der Anteil der ETH, die im gesamten Netzwerk gestakt wird, weiter steigt, ein Teil der neu ausgegebenen Staking-Belohnungen nicht an die Validatoren ausgezahlt, sondern verbrannt (burn) werden, statt die Geldmenge durch weitere Ausgabe zu erhöhen.

Ziel dieses Mechanismus ist:
- Die Geschwindigkeit der Ausgabe neuer ETH zu verringern
- Der Situation entgegenzuwirken, dass zu viele ETH im Staking gebunden sind
- Ein Gleichgewicht zwischen der Netzwerksicherheit und der langfristigen Versorgung zu schaffen

Wenn der Anteil der gestakten ETH etwa 50 % der gesamten Versorgung erreicht, könnten sich die neu emittierten ETH-Mengen dem Betrag an ETH annähern, der durch Verbrennung reduziert wird. Dadurch könnte Ethereum in einen Zustand mit stabiler oder sogar sinkender Emission gelangen.

Allerdings stößt dieser Vorschlag in der Community weiterhin auf viele Debatten, insbesondere hinsichtlich der Auswirkungen auf Validatoren, der Staking-Rendite und des langfristigen Wirtschaftsmodells von Ethereum

ETH testet weiterhin neue Wege, um Wachstum im Netzwerk mit der Kontrolle über die Versorgung in Einklang zu bringen.

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