Laut CNBC haben mehrere Investmentbanken am Dienstag nach dem US-Debüt des südkoreanischen Speicherchipherstellers SK Hynix mit einer formalen Research-Berichterstattung begonnen. Analysten verwiesen dabei auf die Stärke des Unternehmens in DRAM, NAND und HBM. Cantor Fitzgerald setzte ein Kursziel von 300 US-Dollar fest, was eine Kursentwicklung von mehr als 100 % über dem Schlusskurs vom Montag in Höhe von 142,72 US-Dollar impliziert. Währenddessen vergab Bank of America ein Kursziel von 250 US-Dollar, Stifel setzte 240 US-Dollar und RBC Capital Markets platzierte sein Ziel bei 200 US-Dollar.
Cantor erklärte, dass der KI-Ausbau die Nachfrage nach DRAM und NAND bis mindestens ins Kalenderjahr 2029 oberhalb des Angebots halten sollte, wenn nicht länger. RBC erwartet, dass die operativen Margen bei Hynix im kommenden Jahr auf 86 % steigen werden, von 76 % im zweiten Quartal. Stifel sagte, die Risiken lägen unter anderem in technologischer Veralterung sowie in einer starken Nachfragemconzentration bei Hyperscaler-Kunden. Bank of America erklärte zudem, dass die US-amerikanischen Hinterlegungsscheine (American Depositary Receipts) von SK Hynix am 10. Juli an der Nasdaq zunächst im sogenannten „when-issued“-Handel gestartet seien und durch den Verkauf von 178 Millionen Aktien rund 26,5 Milliarden US-Dollar eingesammelt hätten.
