Bestätigte Verluste aus dem Coldcard-Wallet-Vorfall haben laut einem neuen Update von Galaxy Research, über das Cointelegraph berichtete, 100 Millionen US-Dollar überstiegen: Es wurden 1.596 Bitcoin gestohlen, von etwa 7.300 Adressen, und zwar im Rahmen von drei separaten großen Angriffswellen sowie 14 kleineren Zwischenfällen. Am Montag sagte die Forschungsabteilung von Galaxy Digital, dass sich 73 Opfer an ihre Forschenden gewandt hätten; die Opferberichte bestätigten die ersten drei großen Angriffe und halfen den Ermittlern dabei, kleinere „Spuren“ zu identifizieren, die auf opportunistische Angreifer hindeuten könnten, welche die Schwachstelle ausnutzten.
Galaxy Research hat außerdem eine vermutete vierte Welle gemeldet, die die Gesamtschäden auf 2.055 BTC anheben könnte – im Wert von etwa 130 Millionen US-Dollar. Dabei schloss das Unternehmen dieses Ereignis jedoch aus seiner bestätigten Schätzung aus, bis eine Bestätigung der Opfer vorliegt. Mit „medium-high“-Sicherheit sei die Welle weitgehend als Angreiferaktivität zu interpretieren, berichtete Cointelegraph. Etwa 90 % des gestohlenen Bitcoins sind weiterhin nicht bewegt worden, einschließlich Geldmitteln, die mit den ersten drei bestätigten Vorfällen verbunden sind. Angreifer- und Opferadressen wurden an US-Bundesbehörden für Strafverfolgung, Krypto-Börsen und Cyber-aufklärende Firmen weitergegeben. Die Ergebnisse erhöhen Galaxys frühere Schätzung von 1.367 BTC über 4.585 Adressen, die am Samstag veröffentlicht wurde. Galaxy warnte, dass die Angriffe andauern, und forderte unsichere Coldcard-Nutzer auf, ihre Gelder umgehend auf eine sichere Adresse zu übertragen.
