Die Märkte entwickelten sich nach der Ankündigung des US-Finanzministeriums, sich an einer gemeinsamen Intervention mit Japan zur Unterstützung des Yen zu beteiligen, deutlich weiter. Nachdem sich das Währungspaar USD/JPY zuvor seinem höchsten Stand seit 1986 genähert hatte, fiel es danach stark zurück.

Diese Nachricht erinnerte an das, was im August 2024 geschah: Der Zusammenbruch der Yen-Carry-Trade-Positionen löste eine heftige Verkaufswelle aus, die Bitcoin innerhalb einer Woche um etwa 20% abstürzen ließ – nachdem die Bank von Japan die Zinsen überraschend angehoben hatte.

Doch diesmal wirkt das Bild anders.

Trotz der Stärke des Yen scheint sich Bitcoin stärker an die Bewegung des US-Dollars zu binden als an Carry-Trade-Geschäfte. Zudem steigen die Renditen japanischer Staatsanleihen weiter, während #BTC den Handel weiterhin über 63.000 US-Dollar hält, ohne einen ähnlichen Zusammenbruch wie zuvor.

Daher könnte in der kommenden Zeit der Faktor mit der größten Wirkung die Stärke des Dollars und die US-Geldpolitik sein – und nicht allein die Yen-Bewegungen.

Meiner Meinung nach ist es ein Fehler, die aktuelle Situation direkt mit dem zu vergleichen, was 2024 passiert ist. Die Märkte haben sich verändert, ebenso das Verhalten der Anleger. Allerdings könnte das anhaltende Hoch des Dollars und der Anleiherenditen ein Belastungsfaktor bleiben, der eng beobachtet werden sollte.

Glauben Sie, dass sich das Szenario von August 2024 wiederholen könnte, oder ist $BTC weniger anfällig für Yen-Bewegungen geworden? Teilen Sie Ihre Meinung mit.

#USJapanJointYenInterventionFirstSince2011 #YenRisesTo156