Fortune-Finance-und-Crypto-Redakteur Jeff John Roberts sagte, Circle habe durch den Kauf von fast 1.000 Patenten von IBM Fragen zum Zweck des Deals und zu seiner Wirkung auf die breitere Kryptoindustrie aufgeworfen. Laut Foresight News bezeichnete Roberts IBM als Pionier für technische Innovation, argumentierte jedoch, dass das Blockchain-Geschäft des Unternehmens in den Hintergrund getreten sei, und dass seine jüngsten Schritte häufig eher auf Marketing als auf Umsetzung gesetzt hätten.
Roberts sagte außerdem, dass IBMs lange Erfolgsbilanz bei der Führung in der Patentanmeldungs- bzw. -anzahl darauf hindeuten könnte, dass es sich dabei eher um die Fähigkeit handelt, Patentanmeldungen auszuarbeiten, statt um tatsächliche Innovation. Er fügte hinzu, dass Circle, das 2015 gegründet wurde, sich bislang vor allem auf Zinserträge aus USDC gestützt habe und nicht offengelegt habe, wie es die Patente einsetzen wolle. Er sagte, die Patente könnten als Streitinstrumente genutzt werden, an Patentverwertungsfirmen übertragen werden oder dazu dienen, Circles Verhandlungsposition gegenüber Banken und Kreditkartenunternehmen zu stärken, die konkurrenzfähige Open-Source-Stablecoins planen.
