Am Anfang dachte ich, dass der interessanteste Teil von Babylons Design seine Kapitaleffizienz ist.
Eine Bitcoin-UTXO, die dabei hilft, mehrere Bitcoin Secured Networks abzusichern, klingt wie eine naheliegende Verbesserung. Das gleiche BTC kann Sicherheit über verschiedene Ketten hinweg beitragen, statt separat für jede einzelne Kette gesperrt zu werden.
Die Beziehung zwischen gemeinsam genutztem Sicherheitenkapital und isoliertem Slashing hat meine Aufmerksamkeit geweckt.
Die Dokumentation erklärt, dass das Slashing partiell ist – etwa 0,1 % des Stakes bei Fehlverhalten – und dass jedes BSN Isolationsgrenzen hat, sodass Probleme in einem Netzwerk nicht in ein anderes übergreifen.
Das ergibt für sich genommen schon Sinn.
Aber dann habe ich angefangen nachzudenken, was passiert, wenn dieselbe UTXO gleichzeitig mehr als eine Kette absichert.
Wenn in Chain A ein Slashing-Ereignis auftritt, weil ihre Finality Providers Fehlverhalten zeigen, wird dann nur der Anteil des Stakes, der Chain A zugewiesen ist, verbrannt?
Oder erleidet die zugrunde liegende UTXO selbst den Verlust und reduziert damit auch die Sicherheit, die weiterhin Chain B absichert?
Für mich beginnt genau dort die spannende Frage.
„Isoliert“ und „gemeinsam genutztes Sicherheitenkapital“ wirken auf einer hohen Ebene perfekt miteinander vereinbar, aber wenn man die Mechanik wirklich durchdenkt, ist weniger klar, wie sie zusammenpassen.
Vielleicht gibt es eine einfache Antwort. Die Buchhaltung im Hintergrund könnte viel granularer sein, als ich mir das vorstelle.
Ich bin nur noch nicht auf eine Dokumentation gestoßen, die dieses konkrete Szenario Schritt für Schritt durchgeht.
Hat jemand eine detaillierte Erklärung gefunden, wie dieser Fall gehandhabt wird?

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