#USToCancelIranAttackSubjectToDeal

#USJapanJointYenInterventionFirstSince2011 den Yen retten, es dient dazu, die US-Schulden unversehrt zu halten, diese Bombe

Am Wochenende ist eine große Nachricht geplatzt: Die USA und Japan haben nach 15 Jahren wieder gemeinsam in den Devisenmarkt eingegriffen und direkt begonnen, Yen zu kaufen. Der Yen schoss sofort von 164 auf etwa 156, stieg also um mehr als 4%.

Warum sich zusammenschließen? Auf den ersten Blick scheint es darum zu gehen, den Yen zu retten, aber in Wahrheit hat die US-Seite ihre eigenen Absichten.

Japan ist der größte ausländische Inhaber von US-Staatsanleihen; sein Anteil übersteigt eine Billion (mehr als 1,1 Billionen). Wenn der Yen zu stark fällt, muss Japan, um Mittel für die Intervention zu beschaffen, massiv US-Anleihen verkaufen, um Dollar zu bekommen: Das würde die Rendite der US-Staatsanleihen direkt nach oben treiben, als würde man „dem US-Budget einen Stolperstein“ in den Weg legen.

Deshalb agierten die USA dieses Mal so ungewöhnlich. Im Grunde hilft es Japan dabei, den Wechselkurs mit der Strategie „Euro verkaufen und Yen kaufen“ zu stabilisieren und sich gleichzeitig dagegen abzusichern, dass seine Schulden einen Schlag abbekommen.

Wie wird das enden? Kurzfristig funktioniert es; langfristig ist es schwer, etwas zu ändern. Historisch war es immer so: Die Intervention kann das Tempo verändern, aber nicht den Trend umkehren. Das grundlegende Problem ist, dass die Zinsdifferenz zwischen den USA und Japan zu groß ist: Der US-Zinssatz liegt über 3,5%, während Japan bei rund 1% liegt; die Spanne beträgt mehr als 200 Basispunkte. Solange diese „Scheren“-Zinslücke besteht, wird der Geldfluss für Carry-Trade-Operationen nicht stoppen.

Gibt es Trading-Chancen?

Verfolge den Yen nicht: Die Botschaft der Intervention ist bereits „halb eingepreist“; jetzt hinter Anstiege herzulaufen ist leicht, in eine Falle zu geraten

Beobachte die Rendite der US-Staatsanleihen: Das Ziel der Intervention besteht darin, die US-Schulden zu schützen. Wenn die Renditen der langfristigen Anleihen weiter steigen, heißt das, dass der Markt die Idee nicht einpreist

Wenn man bei yenbezogenen Vermögenswerten vorsichtig setzt: Das ist eine Eindämmung nach Maßgabe der Richtlinien, keine Umkehr der Fundamentaldaten

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