DAS IST WAHNSINNIG — US-Nationalverschuldung nähert sich 40 Billionen US-Dollar

Die US-Staatsverschuldung steigt weiter rasant und liegt nun knapp unter der Marke von 40 Billionen US-Dollar.

Laut den neuesten US-Finanzministeriums-Daten „Debt to the Penny“ (Schulden bis auf den Penny) belief sich die gesamte ausstehende Staatsschuld Ende Juli 2026 auf ungefähr 39,80 Billionen US-Dollar. Sie steigt kontinuierlich und dürfte in absehbarer Zeit die Schwelle von 40 Billionen US-Dollar überschreiten.

Einordnung zum Wachstum:

> Die Schulden sind in den letzten Jahren um Billionen gestiegen, unter anderem aufgrund anhaltender Haushaltsdefizite, höherer Zinskosten, Ausgaben für Sozialleistungen sowie früherer Konjunkturmaßnahmen.

> Die vom Publikum gehaltene Schuld macht den Großteil aus, der Rest besteht aus Beständen innerhalb der Regierung (intragovernmental holdings).

Zur Behauptung über Trump:

Die Behauptungen, die im Umlauf sind, wonach Präsident Trump „allein für 28,6%“ der nationalen Schulden verantwortlich sei, stimmen nicht mit den üblichen historischen Aufschlüsselungen aus den Treasury-Daten überein. Die Schuldensaufhäufung wird über mehrere Verwaltungen hinweg zugeschrieben. Große Anstiege gab es unter mehreren jüngeren Präsidenten (darunter Trumps erster Amtszeitabschnitt, Biden, Obama und andere), ausgelöst durch eine Mischung aus Steuerpolitik, Ausgabenbeschlüssen, Kriegen, Rezessionen und Pandemie-Reaktionen. Die Zuweisung eines exakten „alleinigen Verantwortungs“-Anteils an einen einzelnen Präsidenten vereinfacht zu stark, wie sich Defizite im Laufe der Zeit und über verschiedene Kongresse hinweg aufbauen.

Der Kurs bleibt eine große langfristige finanzpolitische Sorge, unabhängig davon, welche Verwaltung im Amt ist.

US-Nationalverschuldung nähert sich 40 Billionen US-Dollar