Ich habe heute Babylons Dashboard durchgesehen, und eine Sache ist mir aufgefallen.

Der TVL ist in der vergangenen Woche gesunken, aber der Markt schien nicht so zu reagieren, wie ich es erwartet hatte. Statt mich auf den Preis zu konzentrieren, habe ich darüber nachgedacht, was die Bewegung bei gestaktem BTC eigentlich bedeutet.

Ein Aspekt, den ich am Design von Babylon besonders schätze, ist die kürzere Unbonding-Zeit. Im Vergleich zu den langen Wartezeiten, die in vielen PoS-Systemen üblich sind, ermöglicht das Aussteigen in rund zwei Tagen den Nutzern viel mehr Flexibilität.

Aber das wirft auch eine interessante Frage auf.

Wenn sich Kapital so schnell bewegen kann, sollte TVL dann genauso betrachtet werden wie bei Protokollen, bei denen Mittel für Wochen gesperrt sind? Eine niedrigere Hürde zum Aussteigen macht das System benutzerfreundlicher, bedeutet aber wahrscheinlich auch, dass der TVL viel stärker schwanken kann, wenn sich die Marktbedingungen ändern.

Für mich macht das einen Rückgang beim TVL nicht automatisch bullisch oder bärisch. Es zeigt lediglich, dass sich die Interpretation der Zahlen durch die Flexibilität verändert.

Ich beginne zu denken, dass die wichtigere Kennzahl nicht einfach ist, wie viel BTC gestaked ist – sondern wie konsequent Nutzer zurückkommen, auch wenn sie frei wären zu gehen.
#baby $BABY @BabylonLabs_io