ASTER handelt immer noch nahe bei 0,61, obwohl das Projekt weiterhin fast alle täglichen Plattformgebühren verwendet, um seinen eigenen Token zurückzukaufen. Die Idee hinter diesem Plan ist simpel: Mehr Käufe sollten dazu beitragen, das Angebot zu reduzieren und den Preis im Laufe der Zeit zu stützen.
Seit Ende Juni hat das Projekt mehr als 5,3 Millionen ASTER zurückgekauft. Die gleiche Menge wurde außerdem aus den Reserven entfernt. Das ist ein wichtiger Schritt, da er den künftigen Verkaufsdruck reduziert. Trotzdem ist die insgesamt zurückgekaufte Menge im Vergleich zum aktuellen Angebot, das bereits auf dem Markt ist, noch sehr gering.
Das ist ein Grund dafür, dass der Preis bisher noch nicht in großem Ausmaß reagiert hat. Der Markt benötigt immer noch stärkere Nachfrage von Käufern, bevor die Wirkung des Buybacks deutlicher sichtbar wird.
Auch die Handelsaktivität zeigt, dass Käufer weiterhin vorsichtig sind. Das Volumen ist viel niedriger als noch nach dem Tokenomics-Update. Das bedeutet, dass sich weniger Menschen dem Markt anschließen, obwohl das Projekt weiterhin jeden Tag seinen eigenen Token kauft.
Der Geldfluss ist außerdem den Großteil des Juli schwach geblieben. Das zeigt uns, dass der Verkaufsdruck immer noch stärker ist als der Kaufdruck. Solange das so bleibt, könnte der Preis Schwierigkeiten haben, deutlich höher zu steigen.
Derzeit ist der Bereich um 0,59 und 0,60 eine wichtige Unterstützungszone. Wenn Käufer diesen Bereich verteidigen können, könnte der Markt einen weiteren Schritt nach oben versuchen. Wenn nicht, könnte der Preis erneut niedrigere Niveaus testen.
Positiv betrachtet muss ASTER über 0,62 hinaus steigen und dann in Richtung 0,66 weitergehen. Ein Ausbruch über dieses Niveau wäre ein stärkeres Zeichen dafür, dass der Buyback endlich echte Marktnachfrage erzeugt – statt nur das bestehende Verkaufsvolumen auszugleichen.
Der Buyback-Plan reduziert das Angebot und zeigt eine langfristige Verpflichtung des Projekts. Allerdings bewegt sich der Preis nicht allein aufgrund des Angebots. Es werden auch starke Nachfrage und aktive Käufer benötigt. Bis das eintritt, könnte ASTER weiterhin in einer engen Spanne tendieren, während Trader auf das nächste klare Signal warten.
