Eine langsam schwelende Bombe hängt über den Köpfen amerikanischer Trader, während bei unbefristeten Futures (Perps) die Gefahr besteht, dass sie statt des derzeit geltenden 60/40-Steuermechanismus mit regulären Einkommenssteuern besteuert werden.

Die jüngste Warnung von CME-CEO Terry Duffy über den Rechtsstreit mit der CFTC hat eine beunruhigende Realität offengelegt. Die Natur von Perps mit dem Mechanismus regelmäßiger Funding Rates lässt sich sehr leicht als Swap-Vertrag (Swaps) statt als Future klassifizieren. Sollte das geschehen, könnte das IRS die Vorschriften verschärfen und Steuern nachfordern, was einen großen rechtlichen Schock auslösen würde.

Als Trader sehe ich das nicht nur als eine Geschichte aus den USA. Jede hier vorgenommene Politikänderung hätte direkte Auswirkungen auf die Cashflows und die globale Liquidität im Derivatebereich. Der Hebel-„Spielzug“ besteht nicht nur aus Charts und Kerzen, sondern auch aus dem Risiko neuer politischer Vorgaben, das Ihre Positionen komplett auslöschen kann.

In einem Markt voller Unwägbarkeiten haben Kontenabsicherung und ein strenges Risikomanagement stets Priorität. Recherchieren Sie daher immer gründlich und proaktiv, bevor Sie eine Handelsentscheidung treffen.

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