Australiens Sicherheitsbeauftragter nimmt Telegram vor Gericht, weil dem Messenger vorgeworfen wird, er habe terrorbezogene Inhalte nicht entfernt – darunter ein Video der Schießerei in der Christchurch-Moschee im März 2019. Wie CoinDesk berichtet, könnte die Plattform mit einer Geldstrafe von bis zu 38 Millionen US-Dollar belegt werden, weil sie angeblich Pflichten im Rahmen des Online-Sicherheitsgesetzes verletzt hat. Telegram erklärte, es werde die Vorwürfe vor Gericht anfechten. Die Maßnahme erfolgte einen Tag, nachdem Russland den Gründer Pavel Durov damit beschuldigt hatte, Terrorismus zu unterstützen.