Ich bin lange genug im Kryptobereich unterwegs, um nicht mehr allein deshalb aufgeregt zu sein, weil ein Projekt etwas sagt, das sich neu anhört. Meist ist es dieselbe Geschichte in saubererer Schrift. Aber Babylon fängt meine Aufmerksamkeit auf eine ruhige Art ein, und das sage ich nicht leichtfertig.

Selbstverwahrendes BTC-Staking direkt auf Bitcoin selbst, mit dem Ziel, PoS-Ketten dabei zu helfen abzusichern – das ist die Art von Idee, die erst mal gut klingt, bis man anfängt darüber nachzudenken, was in der Praxis funktionieren muss. Genau dort zerfallen solche Dinge normalerweise. Die Anreize werden unübersichtlich. Das Vertrauensmodell wird auf die Probe gestellt. Die Leute wollen das Upside, aber sie wollen nicht immer die Reibung, die damit einhergeht.

Ich habe das schon öfter gesehen. Viele Projekte wirken stark, solange der Markt freundlich ist, aber die echten Fragen tauchen später auf. Wer nutzt es wirklich? Womit geben sie etwas auf? Was bricht, wenn das leichte Geld verschwindet? Diese Fragen lassen mich immer wieder zurückkommen.

Trotzdem fühlt sich daran etwas ein wenig anders an. Nicht, weil ich überzeugt wäre, sondern weil es offenbar auf Bitcoin zugreift, wie es ist, statt zu versuchen, es als etwas zu verkleiden, das es nicht ist. Das ist mir wichtiger als der Pitch.

Ich vertraue dem Ganzen noch nicht vollständig. Ich nenne es nicht gleich einen Durchbruch. Ich glaube nur, dass es eines der wenigen Dinge ist, die ich zuletzt gesehen habe und die einen langsameren Blick verdienen als der Markt normalerweise dafür übrig hat.

@BabylonLabs_io #baby $BABY