Identität ist der Anfang eines agentischen Workflows, und Zahlung ist das Ende. Der dazwischenliegende Teil funktioniert nicht – weder am einen noch am anderen Ende gibt es eine echte Nutzung.

Im Hubble-Podcast von Vishwa Lab fragte Vishwa-Mitgründer Nathan Liang: Wenn du bereits weißt, wer ein Agent ist, reicht dann Identität allein? Die Antwort von Chi Zhang, Mitgründer und CEO von Kite, lautet: Definitiv nicht. Die Kernaussagen dieses Clips:

▷ In den letzten sechs Monaten gab es ein paar Momente, die einem die Augen geöffnet haben. Die Richtung, von der wir anfangs dachten, sie sei richtig, stimmt zwar, aber nur darauf zu setzen löst nicht das Kundenproblem. Das gilt für Identität – und ebenso für Zahlungen.

▷ In Konsumenten-Szenarien liegt die eigentliche Schwierigkeit im Detail. Wenn du gemeinsam mit Kunden einkaufen oder Reisebuchungen durchführen musst, merkst du: Sie schaffen es oft nicht einmal bis zur Zahlung – sie finden nicht einmal die gewünschten Produkte.

▷ Der aktuelle Einstiegspunkt ist die Entwickler-Szene. Coding-Agenten wie Claude Code haben das Entwickeln bereits sehr gut gelöst, aber die Fragen „Wer betreut das Deployment? Wer verwaltet die Credentials? Wer übernimmt das Bezahlen per API-Aufruf?“ bleiben noch offen.

▷ Diese Lücke betrifft auch Kite selbst. Damit Entwickler Kite Passport wirklich nutzen, müssen wir diese Lücke zuerst schließen.

Für die Akzeptanz entscheidend ist nicht das eine Ende oder das andere, sondern das Dazwischen.🪁

Vollständiges Video: https://www.youtube.com/watch?v=1mkRePj0WFU