$BTC : FOMC-Woche trifft Bitcoin dort, wo es wehtut — Liquidität 📊
Diese Phase war vor der Fed-Entscheidung am 28.-29. Juli recht volatil. Bitcoin rutschte am 28. Juli zeitweise bis auf 63.100 US-Dollar — den niedrigsten Stand in 11 Tagen — nachdem Händler auf etwa eine von drei Chancen für einen überraschenden Zinsschritt statt der erwarteten Pause bei 3,50 %–3,75 % gesetzt hatten.
Zuerst reagierten die Institutionen: US-Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten allein am 23.-24. Juli Abflüsse von über 465 Mio. US-Dollar und brachen damit eine Serie von sieben Handelssitzungen mit Zuflüssen. Das kommt zusätzlich zu einem breiteren Nettoabfluss von 4,7 Mrd. US-Dollar+ für BTC-ETFs im Jahr 2026 bislang — ein Zeichen dafür, dass die institutionelle Überzeugung weiterhin fragil ist, selbst nach jüngsten Erholungsversuchen.
Die gute Nachricht: Käufer verteidigten die 200-Tage-EMA nahe 62.850 US-Dollar, und BTC sprang bis zum 29. Juli wieder auf rund 64.650 US-Dollar, während die Märkte auf den Ton von Fed-Vorsitzenden Warsh warteten. 65.000–65.200 bleibt die entscheidende Widerstandszone.
Mein Fazit: Das ist keine Bitcoin-spezifische Story — es ist ein makroökonomisches De-Risking-Ereignis, bei dem die Zinserwartungen die entscheidende Stellgröße sind. Ob BTC über der Unterstützung bei 60.000 US-Dollar hält oder stattdessen in Richtung der 72.000-US-Dollar-Zielzonen ausbricht, hängt jetzt weniger davon ab, ob man „hält“, sondern vielmehr davon, wie hawkisch oder dovish sich Warshs Guidance in der Pressekonferenz anhört.
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