Einen ganzen Tag den Kurs im Blick, keine K-Linie ausgelassen, keine Order weniger, und doch wird das Konto immer dünner. Die Richtung lag richtig, aber man kann es nicht halten; lag man falsch, wird durchgezogen. Juckt es einen, dem Trade hinterherzulaufen, jagt man den Kursanstieg hinterher und schlägt bei Rücksetzern zu oder trifft falsch – man wirft alles hin und her, verdient am Ende kaum Gewinn, aber schleift das Kapital stattdessen Schicht um Schicht ab.
Dass es Verluste gibt, liegt nicht daran, dass der Markt keine Chancen bietet – sondern daran, dass jeder Einstieg viel zu leichtfertig ist. Wenn der Kurs eine grüne Kerze nach oben zieht, rennt man hinterher; bei einer kleinen Korrektur bekommt man Panik und ist sofort weg. Mehrmals am Tag, zehn, fünfzehn Mal: Gebühren und Slippage haben den Gewinn längst aufgefressen. Wenn es wirklich darum ging, Geld zu verdienen, war man nicht rechtzeitig da; wenn es darum ging, Geld zu verlieren, hat man keine Gelegenheit ausgelassen. SKHynixSharesDrop19% $BTC
Menschen, die den ganzen Tag Dutzende Trades machen, handeln nicht – sie schicken dem Markt Geld. Senk die Frequenz: Wenn das Signal da ist, dann erst handeln; wenn kein Signal da ist, einfach warten. Beim Trading geht es nicht darum, wer die meisten Orders eröffnet und dadurch mehr verdient – wer weniger eröffnet, sieht oft klarer. $BANK