Lido reduziert seine Zahl an Validatoren, um den Ethereum-Betrieb zu entlasten

Lido beginnt, mehr als 8 Millionen ETH zusammenzufassen, die mit 16,5 Milliarden US-Dollar bewertet sind, und zwar in deutlich weniger Validatoren. Diese Migration könnte die Gesamtzahl der aktiven Validatoren in Ethereum um ein Drittel verringern. So sollte das Netzwerk weniger technische Meldungen verarbeiten, ohne die Gasgebühren direkt zu ändern oder die Transaktionen der Nutzer zu beschleunigen.

Lido konsolidiert mehr als 8 Millionen ETH in neue Validatoren.

Die Maßnahme könnte die Zahl der Ethereum-Validatoren um ein Drittel senken.

Gasgebühren und Transaktionsgeschwindigkeit ändern sich nicht direkt.

Ethereum: Lido startet eine groß angelegte Konsolidierung

Ethereum läuft derzeit mit Hunderttausenden von Validatoren, von denen ein großer Teil nur 32 ETH verwaltet. Lido betreibt in seinem Hauptmodul allein mehr als 265.000 Validatoren. Diese Organisation schützt das Netzwerk, erzeugt aber auch eine erhebliche Koordinationslast. Das Pectra-Update hat die Situation verändert. Dank EIP-7251 kann ein Validator nun bis zu 2.048 ETH verwalten.

Diese Entwicklung, bereits im Zentrum des institutionellen Stakings, ermöglicht es, mehrere Validatoren mit 32 ETH in einer einzigen größeren Struktur zusammenzuführen. Lido wird diese Kapazität nutzen, um seine Gelder in das Curated Module v2, oder CMv2, zu übertragen. Die alten Validatoren werden nicht einfach entfernt und neu erstellt. Ihr Kontostand wird auf Protokollebene in neue Validatoren konsolidiert, die ihre Belohnungen automatisch kapitalisieren können.

Nach der Migration könnte die Gesamtzahl der Ethereum-Validatoren von etwa 880.000 auf rund 628.000 sinken. Diese Reduktion bedeutet nicht, dass ein Drittel der unabhängigen Betreiber verschwinden wird.

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