Ich hatte erwartet, dass Babylons schneidender Mechanismus streng ist. Was ich nicht erwartet hatte, war, wie endgültig er sich anfühlt.

In den meisten Proof-of-Stake-Netzwerken, denen ich gefolgt bin, wird ein Validator, der einen schweren Fehler macht, zwar bestraft, aber nicht dauerhaft. Oft gibt es einen Wiederherstellungsprozess. Der Betreiber behebt das Problem, wartet die Strafe ab und wird schließlich wieder Teil des Netzwerks. Das hat immer wie der übliche Ansatz gewirkt.

Babylon hat mich dazu gebracht, Verantwortlichkeit ein wenig anders zu betrachten.

Wenn ein Finality Provider doppelt signiert, fällt seine Stimmkraft auf null, der Provider wird dauerhaft als SLASHED markiert, und der EOTS-Private-Key kann offengelegt werden. Je nach den Regeln des Protokolls kann auch delegiertes Stake, das mit diesem Provider verbunden ist, für ein Slashing in Betracht kommen. Was mir auffiel, war nicht nur die Schwere der Strafe. Es war die Erkenntnis, dass die Identität selbst nicht wirklich zurückkommt.

Ich finde diese Idee sowohl überzeugend als auch unbequem. Einerseits sendet sie eine starke Botschaft: Vertrauen, das auf diese Weise gebrochen wurde, wird nicht wiederhergestellt. Das Netzwerk macht einfach weiter, ohne diese Identität. Andererseits frage ich mich, was im Laufe der Zeit passiert, wenn dauerhafte Entfernungen häufiger werden – etwa aufgrund von Betriebsfehlern, kompromittierten Schlüsseln oder ehrlichen Irrtümern.

Ich glaube nicht, dass es eine offensichtliche Antwort gibt. Ich denke nur, dass Babylon mich dazu zwingt, eine andere Frage zu stellen: Sollte Resilienz daher kommen, dass man Betreibern eine zweite Chance gibt, oder daraus, dass das Netzwerk niemals wieder darauf vertrauen muss, dass dieselbe kompromittierte Identität erneut verwendet wird?

@BabylonLabs_io #baby $BABY