Die Konsolidierung beginnt, die Stimmung bleibt vorsichtig
ZBT bewegt sich diese Woche zwischen $0,09 und $0,11. Am 20. Juli eröffnete der Kurs nahe $0,09, am 23. stieg er bis zum Wochenhoch bei $0,112. Am Wochenende stabilisierte er sich in der Nähe von $0,109 bis $0,113.
Das Handelsvolumen ist ordentlich, die Liquidität ebenfalls, und die Spreads geraten wegen der Marktschwankungen nicht außer Kontrolle.
Die gesamte Marktkapitalisierung von Kryptowährungen pendelt um $2,25 Billionen – ohne großen Anstieg. Die Bitcoin-Dominanz bleibt hoch, bei etwa 58,6 %: Viele scheinen lieber an den großen Playern zu hängen, statt überall Geld in Altcoins zu streuen. Einzelne Coins haben Lichtblicke (zum Beispiel einige Meme-Coins mit anständiger Wochenperformance), aber insgesamt bleibt die Risikoneigung eher selektiv.
Bei Bitcoin startete die Woche am 20. Juli bei $64.600–$64.700. Am 21. ging es bis zum Wochenhoch bei $66.800–$66.900, getragen von Zuflüssen institutionellen Kapitals. Danach kühlte die Risikostimmung ab und der Kurs fiel zurück. Das Tief lag bei $63.650–$63.800; zum Schluss stand der Kurs bei $64.500–$65.300. Das liegt ziemlich nah am Schlusskurs der Vorwoche ($64.700). Die Wochenbewegung lag zwischen -0,2 % und +1 %. Bei $65.000 gibt es offenbar jedes Mal Käufer, sobald der Kurs darunter rutscht.
Die Entwicklung bei Ethereum ähnelt sich, ist aber deutlich spannender: Start bei rund $1.870, in der Wochenmitte ein Sprung auf $1.950–$1.955, am Wochenende zurück auf $1.880–$1.910. Der Wochengewinn liegt unter 1–2 %.
Der Derivatemarkt zeigt, dass man sehr vorsichtig ist. Offene Kontrakte ändern sich kaum, und auch die Funding Rates liegen nahe am Neutralbereich. Abgesehen von einzelnen Liquidationswellen, die durch Schwankungen an Aktienmarkt und Öl ausgelöst wurden, ist das gesamte Clearvolumen insgesamt eher gering.
Makro und Geopolitik sind zur Hauptrolle geworden. Das Verhältnis der USA zu Iran ist angespannt, militärische Konflikte eskalieren. Die Huthi-Miliz macht im Roten Meer weiter Ärger, und der Ölpreis schießt direkt nach oben. Brent durchbrach in der Wochenmitte kurz die Marke von 100 USD pro Barrel, fiel am Wochenende wieder auf etwa $97 zurück; WTI stieg auf die 80er bis in die 90er USD. Der Ölpreisanstieg treibt die Renditen US-amerikanischer Staatsanleihen nach oben: Die Rendite 10-jähriger Bonds stieg auf 4,68 %–4,70 %, den höchsten Stand seit Anfang 2025 – und schürt nebenbei kurzfristige Inflationssorgen.
Auch die Quartalsberichte von Big Tech sorgen für zusätzliche Unruhe und lassen Anleger zunehmend hinterfragen, ob die KI-bezogenen Investitionsausgaben wirklich den Aufwand wert sind (besonders deutlich bei Alphabet und Tesla) – das hat den Growth-Aktien weiter Rückenwind „verbrannt“. Der Markt preist derzeit zunehmend die Wahrscheinlichkeit von Zinserhöhungen bei der US-Notenbank am 28.–29. Juli ein (auch wenn „Stillstand“ weiterhin die verbreitetere Erwartung ist). Zuvor wurden Erwartungen bereits gesenkt, als die CPI-Daten im Juni eher schwach ausfielen.
Die US-Aktienmärkte sind diese Woche gefallen: Der S&P 500 verlor rund 0,6 % (Schluss nahe 7412), der Nasdaq fiel um etwa 2,1 % (auf 24976), der Dow um rund 0,4 %. Tech-Aktien und Halbleiter führten die Abwärtsbewegung an, während Energieaktien die Lage zumindest teilweise stabilisieren konnten.
Signale der institutionellen Kapitalflüsse sind gemischt, insgesamt aber nicht schlecht. US-Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten vom Mitte-Juli bis zum 22. eine Reihe an Nettozuflüssen; kumuliert liegt das Volumen bei nahezu 1 Milliarde USD (BlackRocks IBIT trägt dabei stark bei).
ZBT bewegt sich diese Woche zwischen $0,09 und $0,11. Am 20. Juli eröffnete der Kurs nahe $0,09, am 23. stieg er bis zum Wochenhoch bei $0,112. Am Wochenende stabilisierte er sich in der Nähe von $0,109 bis $0,113.
Das Handelsvolumen ist ordentlich, die Liquidität ebenfalls, und die Spreads geraten wegen der Marktschwankungen nicht außer Kontrolle.
Die gesamte Marktkapitalisierung von Kryptowährungen pendelt um $2,25 Billionen – ohne großen Anstieg. Die Bitcoin-Dominanz bleibt hoch, bei etwa 58,6 %: Viele scheinen lieber an den großen Playern zu hängen, statt überall Geld in Altcoins zu streuen. Einzelne Coins haben Lichtblicke (zum Beispiel einige Meme-Coins mit anständiger Wochenperformance), aber insgesamt bleibt die Risikoneigung eher selektiv.
Bei Bitcoin startete die Woche am 20. Juli bei $64.600–$64.700. Am 21. ging es bis zum Wochenhoch bei $66.800–$66.900, getragen von Zuflüssen institutionellen Kapitals. Danach kühlte die Risikostimmung ab und der Kurs fiel zurück. Das Tief lag bei $63.650–$63.800; zum Schluss stand der Kurs bei $64.500–$65.300. Das liegt ziemlich nah am Schlusskurs der Vorwoche ($64.700). Die Wochenbewegung lag zwischen -0,2 % und +1 %. Bei $65.000 gibt es offenbar jedes Mal Käufer, sobald der Kurs darunter rutscht.
Die Entwicklung bei Ethereum ähnelt sich, ist aber deutlich spannender: Start bei rund $1.870, in der Wochenmitte ein Sprung auf $1.950–$1.955, am Wochenende zurück auf $1.880–$1.910. Der Wochengewinn liegt unter 1–2 %.
Der Derivatemarkt zeigt, dass man sehr vorsichtig ist. Offene Kontrakte ändern sich kaum, und auch die Funding Rates liegen nahe am Neutralbereich. Abgesehen von einzelnen Liquidationswellen, die durch Schwankungen an Aktienmarkt und Öl ausgelöst wurden, ist das gesamte Clearvolumen insgesamt eher gering.
Makro und Geopolitik sind zur Hauptrolle geworden. Das Verhältnis der USA zu Iran ist angespannt, militärische Konflikte eskalieren. Die Huthi-Miliz macht im Roten Meer weiter Ärger, und der Ölpreis schießt direkt nach oben. Brent durchbrach in der Wochenmitte kurz die Marke von 100 USD pro Barrel, fiel am Wochenende wieder auf etwa $97 zurück; WTI stieg auf die 80er bis in die 90er USD. Der Ölpreisanstieg treibt die Renditen US-amerikanischer Staatsanleihen nach oben: Die Rendite 10-jähriger Bonds stieg auf 4,68 %–4,70 %, den höchsten Stand seit Anfang 2025 – und schürt nebenbei kurzfristige Inflationssorgen.
Auch die Quartalsberichte von Big Tech sorgen für zusätzliche Unruhe und lassen Anleger zunehmend hinterfragen, ob die KI-bezogenen Investitionsausgaben wirklich den Aufwand wert sind (besonders deutlich bei Alphabet und Tesla) – das hat den Growth-Aktien weiter Rückenwind „verbrannt“. Der Markt preist derzeit zunehmend die Wahrscheinlichkeit von Zinserhöhungen bei der US-Notenbank am 28.–29. Juli ein (auch wenn „Stillstand“ weiterhin die verbreitetere Erwartung ist). Zuvor wurden Erwartungen bereits gesenkt, als die CPI-Daten im Juni eher schwach ausfielen.
Die US-Aktienmärkte sind diese Woche gefallen: Der S&P 500 verlor rund 0,6 % (Schluss nahe 7412), der Nasdaq fiel um etwa 2,1 % (auf 24976), der Dow um rund 0,4 %. Tech-Aktien und Halbleiter führten die Abwärtsbewegung an, während Energieaktien die Lage zumindest teilweise stabilisieren konnten.
Signale der institutionellen Kapitalflüsse sind gemischt, insgesamt aber nicht schlecht. US-Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten vom Mitte-Juli bis zum 22. eine Reihe an Nettozuflüssen; kumuliert liegt das Volumen bei nahezu 1 Milliarde USD (BlackRocks IBIT trägt dabei stark bei).