CLARITY Act erneut verzögert — Was das für Krypto bedeutet

Der Senat hat das wichtigste Regulierungsgesetz für Krypto gerade noch weiter nach hinten geschoben.

Der US-Senat hat die Abstimmung im Plenum zum CLARITY Act, dem zentralen Gesetz zur Marktstruktur im Krypto-Bereich, verzögert, da Mehrheitsführer John Thune zunächst einen Russland-Sanktionsentwurf und anstehende Nominierungen priorisiert. Der Gesetzentwurf könnte nächste Woche zwar noch zu ersten vorläufigen Schritten führen — in der letzten Senatswoche vor der Sommerpause im August — aber eine vollständige Abstimmung dürfte sich nun voraussichtlich auf September verschieben.

Der CLARITY Act würde der SEC und der CFTC klare Zuständigkeiten für digitale Assets geben — etwas, das die Branche seit der Verabschiedung durch das US-Repräsentantenhaus in der Mitte von 2025 fordert. Prognosemärkte haben die Chancen auf eine Verabschiedung bis 2026 von zuvor über 80 % in diesem Jahr auf unter 40 % gesenkt, da Streitigkeiten über Ethikregeln, Stablecoin-Yields und DeFi-Bestimmungen die benötigten demokratischen Stimmen weiter unerreichbar machen.

Marktauswirkung: kurzfristige Unsicherheit für $BTC und Altcoins, da die regulatorische Klarheit weiter nach hinten rückt — langfristig bleibt der Fall jedoch bestehen, falls der Gesetzentwurf letztlich doch noch landet.

Stimmung: neutral bis bärisch im Nahbereich.

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