Der Börsenwert von SpaceX ist um mehr als 1,2 Billionen US-Dollar eingebrochen – fast so, als würde man den gesamten Wert von Tesla verlieren

Am 27. Juli berichtete CNBC, dass die Aktienkurse des von Musk geführten Raumfahrtunternehmens SpaceX in letzter Zeit einen anhaltenden starken Abwärtstrend verzeichneten. Am Montag schloss die Aktie bei 113,50 US-Dollar, ein Rückgang von über 1 %, und in den vergangenen 16 Handelstagen gab es 13 Tage mit Kursverlust.

Seit dem Hoch bei 225,64 US-Dollar im Juni hat der Börsenwert von SpaceX insgesamt mehr als 1,2 Billionen US-Dollar eingebüßt; die eingetretene Schrumpfung entspricht nahezu dem gesamten Börsenwert des anderen Unternehmens von Musk, Tesla (TSLA). Im gleichen Zeitraum ist auch der TSLA-Kurs auf ein Tief nahe dem Stand des vergangenen Jahres gefallen.

Obwohl sich einige Optionsgeschäfte zwischen Long- und Short-Seite zunehmend ausgleichen, zeigt das größte Einmalgeschäft mit SpaceX am Montag weiterhin eine eher neutrale bis leicht bullische Haltung. Privatanleger spekulieren weiterhin mit Kaufoptionen, die nur dann profitabel sind, wenn der Aktienkurs schnell um das Doppelte zurückspringt.

Am selben Tag lagen die Umsätze bei Put-Optionen über denen der Call-Optionen – 77.000 Kontrakte gegenüber 106.000 Kontrakten. Dennoch entfiel der Großteil der Optionsprämieneinnahmen in Höhe von 442 Millionen US-Dollar auf Put-Optionen.

Analysten weisen darauf hin, dass es als langfristiger Investor noch zu früh ist, über die Zukunft von SpaceX zu urteilen;

als kurzfristiger Händler hingegen sei man in der Wall Street wegen Problemen wie den umfangreichen KI-Investitionsausgaben des Unternehmens besorgt, dass dieses Vorgehen die Aktienleistung der betroffenen Branchen stark beeinträchtigen könnte.

Bemerkenswert ist, dass der erste Quartalsbericht von SpaceX seit seinem IPO zeigt, dass Investoren am 6. August bis zu 911,5 Millionen Aktien verkaufen dürfen, die gesperrte Anteile darstellen; das entspricht 20 % der berechtigten gesperrten Aktien.

Analysten gehen davon aus, dass die Auswirkungen dieser Aktienfreigabe zwar möglicherweise nicht so schwerwiegend ausfallen wie die Marktsorgen, aber auch keinen positiven Effekt auf eine Stabilisierung des Kurses haben werden.

#SPCX #TSLA