Laut einem Bericht von CoinDesk hat das Liquid-Staking-Protokoll Lido angekündigt, seit 2023 V2 sein größtes Upgrade auszurollen. Dabei beginnt Lido, mehr als 8 Millionen gestakte Ether (im Wert von etwa 16,5 Milliarden US-Dollar) in die nach dem Pectra-Upgrade eingeführte neue Validatoren-Architektur von Ethereum zu integrieren.

Dies dürfte die Gesamtzahl der Validatoren in Ethereum um etwa ein Drittel reduzieren und die Belastung der Konsensschicht deutlich verringern. Lido zufolge kann die Integration die Menge der Validierungsnachrichten im gesamten Netzwerk pro Epoch um etwa 29 % reduzieren.

Das Upgrade verlegt Lidos spezialisierte Node-Operatoren in Curated Module v2 (CMv2). Dies ist das erste Mal in der fünfjährigen Geschichte von Lido, dass Betreiber ihre Performance über eine gesperrte ETH-Kaution absichern müssen; zuvor basierte dieses System lediglich auf Reputation und bisherigen Aufzeichnungen.

Isidoros Passadis, Head of Staking bei der Lido Labs Foundation, sagte, dies sei die größte Veränderung am Lido Core-Staking-Mechanismus seit Lido V2. Lido bestätigt, dass alle seine bestehenden 34 Operatoren in CMv2 übergehen sollen. Kein Operator werde aufgrund der Anforderungen an die Kaution aussteigen.

Durch die Migration dürfte die annualisierte Staking-Rendite des Protokolls um etwa 0,28 % sinken. Validatoren erhalten ihre Erträge weiterhin, bis sie aussteigen.

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