#baby $BABY @BabylonLabs_io
Die Ankündigung „Ledger × Babylon Clear Signing“ hat meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen, weil es wie eine echte Verbesserung der Bedienbarkeit wirkt. Eine menschenlesbare Zusammenfassung auf dem Gerät zu sehen, bevor man eine Vault-Transaktion genehmigt, ist ein großer Schritt im Vergleich dazu, nur undurchsichtige Daten zu signieren.
Aber je mehr ich darüber nachdachte, desto mehr wurde mir klar, dass das nur ein Teil der Vertrauensgeschichte ist.
Die wichtige Arbeit beginnt früher. Während der Einrichtung generiert jeder Teilnehmer einen verschleierten, verfälschten (garbled) Schaltkreis. Diesen Schaltkreis kann man nicht einfach dadurch prüfen, dass man ihn sich ansieht – seine Korrektheit muss in einem separaten Verifizierungsprozess festzustellen sein, bevor man überhaupt den Signierungsbildschirm erreicht.
Das bedeutet: Clear Signing beantwortet eine Frage: „Welche Transaktion genehmige ich gerade?“
Es beantwortet eine andere Frage nicht: „Wurde die kryptografische Mechanik, die diese Transaktion erzeugt und geprüft hat, vorgelagert korrekt erzeugt und verifiziert?“
Das sind unterschiedliche Garantien.
Damit ist die Sicherheitskette nicht einfach „lesen → genehmigen → sichern“. Sie ist eher „Schaltkreis erzeugen → Schaltkreis verifizieren → klare Zusammenfassung anzeigen → genehmigen“. Die Zusammenfassung hat nur dann die beabsichtigte Bedeutung, wenn der vorherige Verifizierungsschritt bereits seine Aufgabe erfüllt hat.
Eine Sache, die ich noch zu verstehen versuche, ist genau, wo die Grenze zwischen dem liegt, wofür Clear Signing eine Aussage machen kann, und dem, was von dieser früheren kryptografischen Verifizierung abhängt. Wenn diese vorgelagerte Verifizierung übersprungen oder fehlgeschlagen wäre: Würde sich dann auf dem Display des Geräts tatsächlich etwas anders anzeigen? Das ist der Teil, auf den ich bislang noch keine klare Antwort gefunden habe.
Die Ankündigung „Ledger × Babylon Clear Signing“ hat meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen, weil es wie eine echte Verbesserung der Bedienbarkeit wirkt. Eine menschenlesbare Zusammenfassung auf dem Gerät zu sehen, bevor man eine Vault-Transaktion genehmigt, ist ein großer Schritt im Vergleich dazu, nur undurchsichtige Daten zu signieren.
Aber je mehr ich darüber nachdachte, desto mehr wurde mir klar, dass das nur ein Teil der Vertrauensgeschichte ist.
Die wichtige Arbeit beginnt früher. Während der Einrichtung generiert jeder Teilnehmer einen verschleierten, verfälschten (garbled) Schaltkreis. Diesen Schaltkreis kann man nicht einfach dadurch prüfen, dass man ihn sich ansieht – seine Korrektheit muss in einem separaten Verifizierungsprozess festzustellen sein, bevor man überhaupt den Signierungsbildschirm erreicht.
Das bedeutet: Clear Signing beantwortet eine Frage: „Welche Transaktion genehmige ich gerade?“
Es beantwortet eine andere Frage nicht: „Wurde die kryptografische Mechanik, die diese Transaktion erzeugt und geprüft hat, vorgelagert korrekt erzeugt und verifiziert?“
Das sind unterschiedliche Garantien.
Damit ist die Sicherheitskette nicht einfach „lesen → genehmigen → sichern“. Sie ist eher „Schaltkreis erzeugen → Schaltkreis verifizieren → klare Zusammenfassung anzeigen → genehmigen“. Die Zusammenfassung hat nur dann die beabsichtigte Bedeutung, wenn der vorherige Verifizierungsschritt bereits seine Aufgabe erfüllt hat.
Eine Sache, die ich noch zu verstehen versuche, ist genau, wo die Grenze zwischen dem liegt, wofür Clear Signing eine Aussage machen kann, und dem, was von dieser früheren kryptografischen Verifizierung abhängt. Wenn diese vorgelagerte Verifizierung übersprungen oder fehlgeschlagen wäre: Würde sich dann auf dem Display des Geräts tatsächlich etwas anders anzeigen? Das ist der Teil, auf den ich bislang noch keine klare Antwort gefunden habe.