Analyst: Die Kaufnachfrage im Bitcoin-Markt bleibt schwach, die Stabilität des Kurses rührt von der Erschöpfung der Verkäufer her, nicht von einer Markterholung

Laut dem neuesten X-Post des CryptoQuant-Analysten Darkfost befindet sich Bitcoin derzeit weiterhin in einem eher schwachen Marktumfeld.

Einfach gesagt: Unabhängig davon, ob es sich um die Nachfrage im Spot- oder im Futures-Markt handelt, oder ob nur kurzfristige Spekulationskräfte wirken, ist es schwer, einen nachhaltigen Aufwärtstrend zu erzeugen.

Dieses Phänomen ähnelt stark der Situation während des vorherigen Bärenmarkts, was darauf hindeutet, dass dem aktuellen Markt nach wie vor eine stabile Nachfrage als Unterstützung fehlt.

Damit sich der Markt nachhaltig erholen kann, müssen Spot- und Futures-Nachfrage zu einem abgestimmten Konsens führen und nicht nur durch einseitige kurzfristige Impulse getrieben werden.

Aktuell wird für die zusammengefasste 30-Tage-Nachfrage von Bitcoin-Spot und ewigen Futures ein Anstieg von -127.000 BTC geschätzt. Dieses Nachfrageniveau zeigt, dass der Markt weiterhin schwach ist und die Liquidität nicht ausreicht, um einen neuen Trend einzuleiten.

Darkfost äußerte zudem, dass die derzeitige Stabilität des Marktes vor allem daher kommt, dass die Verkaufskraft erschöpft ist, und nicht von einer echten Nachfrageerholung.

Obwohl dies der erste Schritt im Erholungsprozess ist, könnte die Kurskorrektur dennoch weitergehen, wenn keine panikartigen Verkäufe mit extrem niedrigen Nachfragewerten auftreten.

Zusammengefasst: Obwohl der Markt derzeit keine panikartigen Verkäufe zeigt, könnte sich das Abwärts-/Korrekturszenario weiter verschärfen, wenn dem Markt der Nachfrageantrieb fehlt – vor dem Hintergrund der extrem niedrigen Umsätze und der seit mehreren Monaten anhaltenden BTC-Seitenbewegung.

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