FRIEDEN KANN MÄRKTE SCHNELLER BEWEGEN ALS KONFLIKTE.

Die US-Ölpreise fallen um mehr als 8 %, nachdem Berichte darauf hindeuten, dass die USA und der Iran Angriffe eingestellt und die Verhandlungen wieder aufgenommen haben. Das zeigt, wie schnell sich geopolitisches Risiko auflösen kann. Wenn die Angst vor Lieferunterbrechungen nachlässt, ziehen sich Energiepreise häufig zurück, und die allgemeine Markteinschätzung kann sich verbessern.

Auch in den Derivatemärkten spiegelte sich diese Veränderung wider. Jüngste Short-Liquidationen bei AKE, XAU und XRP deuten darauf hin, dass bärische Händler überrascht wurden, als die Risikobereitschaft zunahm. In dem heutigen Markt können sich Änderungen bei den geopolitischen Erwartungen ebenso schnell umkehren, wie sie den Momentum-Impuls erst erzeugen.
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