Laut Lianhe Zaobao unter Berufung auf Yonhap sagte der südkoreanische Präsident Lee Jae-myung, eine auf San Francisco basierende „KI-Erklärung“ habe gezeigt, dass Südkorea seine Vision verwirklichen wolle, in der KI-Ära ein einzigartiger Vorreiter zu werden. Am Sonntag, dem 26. Juli, sprach Lee per Videolink aus Brasilia. Während er eine Sitzung der Chefs der Ministerien sowie ranghoher Berater leitete, sagte er, sein Besuch in San Francisco habe südkoreanischen Unternehmen dabei geholfen, Partnerschaften mit globalen Technologiekonzernen aufzubauen und die Beziehungen zu globalen Technologieunternehmen zu einer „KI-Allianz“ auszubauen. Er wies die zuständigen Ministerien an, die Folgemaßnahmen eng umzusetzen, damit die Ergebnisse Südkoreas Wirtschaft stärken und das Leben der Menschen spürbar verbessern können.

Lee sagte außerdem, Montag, der 27. Juli, sei der 73. Jahrestag der Unterzeichnung des Waffenstillstands im Koreakrieg sowie des UN-Kommandotages. Er sagte, Südkorea habe sich vor 70 Jahren, als es noch schwach und machtlos gewesen sei, mit Hilfe der internationalen Gemeinschaft für Freiheit und Demokratie eingesetzt, und dass sein Volk das Wunder am Han-Fluss aus den Trümmern des Krieges geschaffen habe. Er fügte hinzu, dass die Regierung all ihre Anstrengungen auf KI, Hightech-Industrien und Kultur konzentrieren werde, um die Welt anzuführen. Am letzten Freitag, dem 24. Juli, überbrachte Lee die KI-Erklärung von San Francisco und sagte, Südkorea werde mit globalen Technologiekonzernen zusammenarbeiten, um eine neue KI-Ära anzuführen. Die südkoreanischen Halbleiter-Giganten gaben zudem bekannt, dass sie einen großen KI-Kooperationsvertrag im Wert von 950 Milliarden USD bzw. rund 1,22 Billionen SGD mit US-amerikanischen Technologieunternehmen geschlossen haben.