Hast du so einen Liquiditätspool auch schon gesehen, der eine absurd hohe Jahresrendite hat, aber man kann nicht wirklich erklären, wo die Rendite herkommt?

Beobachte beim DeFi-Mining nicht zuerst die Rendite. Stell dir erst eine Frage: Wer zahlt denn eigentlich dieses Geld?

Die Logik von Liquiditäts-Mining besteht darin, zwei Vermögenswerte in einen Liquiditätspool zu geben, damit andere Nutzer daraus tauschen können. Wenn du Liquidität bereitstellst, erhältst du normalerweise zwei Arten von Erträgen: eine Art stammt aus den Handelsgebühren und die andere aus den Governance-Token-Belohnungen, die vom Projektteam ausgegeben werden.

Ob sich die weitere Untersuchung eines Pools lohnt, kannst du in diesen 3 Schritten prüfen.

1. Schau dir die tatsächliche Handelsnachfrage an

Wenn es sich um Handelspaare handelt, die aus $ETH, $BTC oder $BNB usw. bestehen und bei denen viel Aufmerksamkeit auf dem Markt liegt, solltest du besonders auf das Handelsvolumen und die Liquiditätstiefe achten. Wenn der Handel aktiv ist, gibt es eine Quelle für die Gebühreneinnahmen. Ein Pool wirkt vielleicht sehr lebendig, aber wenn kaum jemand handelt, können die Erträge hauptsächlich durch Subventionen gestützt werden.

2. Wofür wird die Belohnung bezahlt?

Wenn die Belohnung hauptsächlich aus neu emittierten Governance-Token besteht, bedeutet eine hohe Jahresrendite nicht automatisch eine hohe Rendite. Sobald die Token dauerhaft fallen, kann der tatsächliche Wert trotz der großen ausgegrabenen Menge schnell schrumpfen.

Achten Sie besonders auf die Struktur „Gelder in Mainstream-Assets einzahlen, Belohnungen aus unbekannten Token erhalten“. Das Projektteam kann Token kontinuierlich freisetzen, aber der Markt kauft sie möglicherweise nicht dauerhaft nach.

3. Welche Risiken trägt das eingesetzte Kapital?

Wenn Sie Liquidität für zwei Währungen bereitstellen, gilt: Je stärker die Preise beider Vermögenswerte voneinander abweichen, desto wahrscheinlicher ist ein impermanenter Verlust. Das bedeutet nicht unbedingt einen absoluten Verlust, aber es kann dazu führen, dass Ihre Rendite unter derjenigen liegt, wenn Sie die Vermögenswerte einzeln halten.

Darüber hinaus gibt es Risiken wie Smart-Contract-Schwachstellen, Fehlentscheidungen des Projektteams und eine zu geringe Liquidität der Belohnungs-Token. Eine hohe Rendite ist nur eine Zahl auf der Seite – ob Sie Ihr Kapital sicher wieder aussteigen können, ist die wichtigere Frage.

Wenn Sie also das nächste Mal einen Pool mit hoher Jahresrendite sehen, schauen Sie zuerst auf das Handelsvolumen, den Kursverlauf der Belohnungs-Token und das Preisverhältnis der beiden Vermögenswerte, bevor Sie entscheiden, ob Sie teilnehmen.

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