US-Abgeordnetenhaus verabschiedet Gesetz zur Einschränkung von Aktienkäufen durch Abgeordnete
Das US-Abgeordnetenhaus hat das „Stop Insider Trading Act“ mit 232 zu 198 Stimmen verabschiedet und damit die Gesetzesvorlage an den Senat weitergeleitet.
Der Gesetzentwurf würde Mitgliedern des Kongresses, ihren Ehepartnern und unterhaltsberechtigten Kindern verbieten, öffentlich gehandelten Aktien zu kaufen. Verstöße könnten mit einer Geldstrafe von 2.000 US-Dollar oder 10% des Transaktionswerts geahndet werden, zuzüglich der Einziehung sämtlicher Gewinne.
Kritiker sagen, der Vorschlag enthalte erhebliche Schlupflöcher, da Gesetzgeber weiterhin Aktien behalten und verkaufen dürften, die sie bereits besitzen, sofern sie sieben Tage im Voraus Bescheid geben. Senatorin Elizabeth Warren sagte, die Maßnahme gehe nicht weit genug und werde in ihrer jetzigen Form mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht im Senat durchkommen.