Warren, die den CLARITY Act als „dead on arrival“ bezeichnet, signalisiert, dass der Gesetzentwurf möglicherweise doch echte Chancen hat. Wenn Gegner die Rhetorik so aggressiv eskalieren, bedeutet das in der Regel, dass sie sich Sorgen machen.

Für Projekte wie Pi, die von Anfang an KYC-Infrastruktur aufgebaut haben, ist das entscheidend. Das gesamte Framework von CLARITY basiert darauf, digitale Waren von Wertpapieren zu trennen. Die Netzwerke, die die Nutzer bereits am ersten Tag verifiziert haben, müssen nicht hastig nachrüsten, um Compliance zu erfüllen — sie sind bereits für jede mögliche regulatorische Struktur positioniert, die sich herausbildet.

Auch der Zeitpunkt spielt eine Rolle. Wenn CLARITY an Zugkraft gewinnt, vergrößert sich die Compliance-Lücke zwischen KYC-zuerst-Projekten und allem anderen sehr schnell. Kein Garant dafür, dass der Gesetzentwurf durchkommt, aber Warrens Tonfall deutet darauf hin, dass sie Abwehr spielt, nicht Angriff.