Laut der Lianhe Zaobao unter Berufung auf Xinhua erklärten japanische Wetterbehörden, dass die Temperaturen am Freitag am Nachmittag in Mino in der Präfektur Gifu 40 Grad Celsius erreicht hätten. Damit sei dies der vierte Tag in Folge, an dem Japan sogenannte „extreme Hitzetage“ verzeichnet, und zugleich ein Gleichstand mit einem historischen Rekord. In diesem Jahr hat die Japanische Wetterbehörde Temperaturen von 40 Grad Celsius und darüber als „extreme Hitzetage“ definiert. Der erste derartige Tag in diesem Jahr wurde am 21. Juli in Gujo in der Präfektur Gifu registriert, während am 22. und 23. Juli in mehreren Orten ebenfalls Temperaturen von 40 Grad Celsius oder höher gemessen wurden. In den jüngsten Tagen habe Japan landesweit Tageshöchstwerte von über 35 Grad Celsius erlebt. Die Behörde für Feuer- und Katastrophenmanagement teilte zudem mit, dass in der Woche vom 13. bis 19. Juli 10.857 Menschen wegen Hitzschlag-Notfällen ins Krankenhaus gebracht worden seien. Japanische Medien berichteten unter Berufung auf Experten, ein Hochdrucksystem habe ein „Hitzedom“ über das Land geschaffen und die Hitze über dem Archipel eingeschlossen.