Vor Jahren wollte ich mit Bitcoin ein bisschen Zinsen mitnehmen, habe herumprobiert, am Ende aber doch aufgegeben. Damals hatte ich es mit einem Cross-Chain-Transfer nach Ethereum versucht, aber die Gebühren waren völlig absurd hoch – und innerlich blieb immer die Angst, dass bei der Brücke etwas schiefgeht. Später habe ich auf WBTC gewechselt, war dann aber besorgt wegen der möglichen Entkopplung vom Peg. Also habe ich jeden Tag die Tiefe im Curve-Pool im Blick gehabt und war am Ende richtig nervös. Am Ende habe ich es einfach komplett zurückgemacht, ganz brav gelassen und nie wieder angerührt.
In diesen Tagen habe ich dann Meldungen gesehen wie @BabylonLabs_io und dass Aave v4 im Testnetz live geht – das hat mich die ganze Sache wieder neu durchdenken lassen. Die Spielweise unterscheidet sich komplett von allem, was ich zuvor mit solchen Ansätzen probiert habe. Bitcoin muss dafür gar nicht die Mainchain verlassen: Es wird in einem eigenen, nativen „Vault“-Netzwerk nur eingeschlossen, der private Schlüssel bleibt die ganze Zeit bei dir. Wie erfährt Aave dann, wie viel du hinterlegt hast? Sie haben etwas namens vaultBTC geschickt – das ist aber kein echtes Geldstück, sondern nur ein internes Buchungs-Token. Das kann man weder transferieren noch traden, sondern wird nur im Borrow-/Lending-System von Aave verwendet, um dein hinterlegtes Sicherheitenvolumen zu markieren. Ganz salopp gesagt: Bitcoin liegt weiterhin an seinem alten Platz, Aave „merkt“ nur die Zahl – und beide Seiten stören sich gegenseitig nicht. #baby
Das Design trifft mich besonders, weil es die ganzen Minen mit Cross-Chain-Brücken und verpackten Assets konsequent umgeht. Früher mussten bei den Lösungen immer entweder Bitcoins abgegeben oder noch eine Schicht drübergelegt werden – und das machte mir jedes Mal ein ungutes Gefühl. Jetzt ist es im Grunde so: Du behältst die native Sicherheit, kannst die BTC aber trotzdem als Sicherheit hinterlegen und dir sogar während der Sperrzeit über ein Validator-Mechanismus einen Ertrag verdienen. Damit steigt die Kapitalausnutzung auf einen Schlag. Bitcoin hat einen so großen Marktwert, aber der Großteil liegt einfach in Wallets und schläft vor sich hin – ganz einfach, weil sich die Halter nicht trauen, wild herumzuspielen. Wenn diese Mechanik funktioniert, ist das so, als würdest du diesen „schlafenden“ BTC eine Tür aufstoßen. $BABY
Natürlich sind wir jetzt noch im Testnetz. Für den Go-Live im Mainnet müssen erst noch die Governance-Umfragen, Anpassungen der Risiko-Parameter und Code-Audits durchlaufen werden. Wie die Kredit-/Borrow-Zinsen festgelegt werden, wie hoch die Liquidationsschwelle gesetzt wird – diese Details sind noch nicht endgültig. Ob das auch extremen Marktphasen standhält, ist noch offen. Aber rein vom Designgedanken her wirkt es deutlich „sauberer“ als all die vielen Umwege. Ich werde weiter beobachten. Wenn es nach dem offiziellen Launch wirklich stabil bleibt, könnte sich die Rolle von Bitcoin in DeFi möglicherweise tatsächlich neu schreiben.
#baby $BABY @BabylonLabs_io
In diesen Tagen habe ich dann Meldungen gesehen wie @BabylonLabs_io und dass Aave v4 im Testnetz live geht – das hat mich die ganze Sache wieder neu durchdenken lassen. Die Spielweise unterscheidet sich komplett von allem, was ich zuvor mit solchen Ansätzen probiert habe. Bitcoin muss dafür gar nicht die Mainchain verlassen: Es wird in einem eigenen, nativen „Vault“-Netzwerk nur eingeschlossen, der private Schlüssel bleibt die ganze Zeit bei dir. Wie erfährt Aave dann, wie viel du hinterlegt hast? Sie haben etwas namens vaultBTC geschickt – das ist aber kein echtes Geldstück, sondern nur ein internes Buchungs-Token. Das kann man weder transferieren noch traden, sondern wird nur im Borrow-/Lending-System von Aave verwendet, um dein hinterlegtes Sicherheitenvolumen zu markieren. Ganz salopp gesagt: Bitcoin liegt weiterhin an seinem alten Platz, Aave „merkt“ nur die Zahl – und beide Seiten stören sich gegenseitig nicht. #baby
Das Design trifft mich besonders, weil es die ganzen Minen mit Cross-Chain-Brücken und verpackten Assets konsequent umgeht. Früher mussten bei den Lösungen immer entweder Bitcoins abgegeben oder noch eine Schicht drübergelegt werden – und das machte mir jedes Mal ein ungutes Gefühl. Jetzt ist es im Grunde so: Du behältst die native Sicherheit, kannst die BTC aber trotzdem als Sicherheit hinterlegen und dir sogar während der Sperrzeit über ein Validator-Mechanismus einen Ertrag verdienen. Damit steigt die Kapitalausnutzung auf einen Schlag. Bitcoin hat einen so großen Marktwert, aber der Großteil liegt einfach in Wallets und schläft vor sich hin – ganz einfach, weil sich die Halter nicht trauen, wild herumzuspielen. Wenn diese Mechanik funktioniert, ist das so, als würdest du diesen „schlafenden“ BTC eine Tür aufstoßen. $BABY
Natürlich sind wir jetzt noch im Testnetz. Für den Go-Live im Mainnet müssen erst noch die Governance-Umfragen, Anpassungen der Risiko-Parameter und Code-Audits durchlaufen werden. Wie die Kredit-/Borrow-Zinsen festgelegt werden, wie hoch die Liquidationsschwelle gesetzt wird – diese Details sind noch nicht endgültig. Ob das auch extremen Marktphasen standhält, ist noch offen. Aber rein vom Designgedanken her wirkt es deutlich „sauberer“ als all die vielen Umwege. Ich werde weiter beobachten. Wenn es nach dem offiziellen Launch wirklich stabil bleibt, könnte sich die Rolle von Bitcoin in DeFi möglicherweise tatsächlich neu schreiben.
#baby $BABY @BabylonLabs_io