宗继昌 schätzt sich jetzt vermutlich als den glücklichsten Menschen ein – nicht, weil er wieder ins Unternehmen zurückkehren kann, und auch nicht, weil die Berufung von Schwester宗馥莉 abgewiesen wurde, sondern weil nicht nur seine Onkel und Großeltern aus der Familie宗 die Unterstützung zusagen, sondern auch alle älteren Familienmitglieder aus dem Stammort der宗氏 sowie nahe Verwandte geschlossen auf eine Seite gehen. Niemand spricht sich für宗馥莉 aus.
Die Familie宗 ist eine typische traditionelle Familienform aus Zhejiang. Daher ist diese Haltung nicht überraschend. Schließlich ist die alte chinesische Tradition von jeher: Familienbesitz wird von Mann zu Mann vererbt, nicht von Frau zu Mann. Wie man es auch dreht und wendet – egal wie man es formuliert –宗继昌 und宗继盛 sind Söhne. Der Familienbesitz geht an Söhne, behält dabei den Familiennamen宗. Wenn er an eine Tochter ginge, müsste der Familienname jedoch geändert werden, nämlich der Nachname des Mannes.
Heute fordern viele im Internet, dass nach Tradition und Moral nur die ältere, rechtmäßige Tochter (嫡女) bzw. die regierende Frau-Prinzessin (长公主)宗馥莉 ein Erbrecht habe, und behaupten, die anderen drei Kinder von宗庆后 seien unehelich und hätten kein Erbrecht. In Wahrheit haben sie die chinesische Tradition gerade verdreht. Wenn man sich die Erbfolge der Kaiser in der Antike ansieht, versteht man es: Seit jeher wurde weitergegeben von Mann zu Mann, nicht von Frau zu Mann. Wenn die Kaiserin einen rechtmäßigen Sohn hatte, wurde der Thron dem嫡子 übertragen; wenn die Kaiserin keine Kinder hatte, dann dem unehelichen Sohn eines Gemahls (妃嫔), also dem庶子. Wenn auch die Gemahlinnen keine Kinder hatten, dann ging es notfalls sogar an den Sohn einer Hofdame (秀女). Wenn ein Kaiser aber wirklich keine Söhne hatte, dann würde man lieber aus einer Seitenlinie einen Neffen auswählen, der den Thron besteigt – aber auf keinen Fall würde man der嫡 Tochter einer Kaiserin einen Prinzessinnen-Titel und zugleich das Thronrecht geben!
Außerdem ist es fraglich, ob宗继昌,宗婕莉 und宗继盛 überhaupt wirklich uneheliche Kinder sind. Denn es heißt, dass auch杜建英 bereits mit dem alten宗注册mäßig verheiratet war. Wenn das tatsächlich registriert wurde, dann gelten sie auch als ehelich geborene Kinder.
Nachdem sich diese Sache nun bis hierhin entwickelt hat, dürften die älteren Generationen der Familie宗 auch eine eigene Einschätzung haben. Schließlich hatte宗馥莉 damals den Großteil des Familienvermögens in der Hand – mehrere hundert Milliarden. Die drei anderen Kinder stellten im Grunde nur die Forderung, die Rechte aus einem einzigen Trust zu erben: jeden Monat die Zinsen aus diesem Trust als Lebensunterhalt auszahlen lassen, dann hätte man das alles friedlich regeln können. Doch sie entschied sich dagegen, verweigerte und drehte den Streit gleich um, zog vor Gericht und zerstörte dabei das positive Bild eines Unternehmers und Nationalhelden, das宗庆后 über sein ganzes Leben hinweg aufgebaut hatte. Das ist wirklich erschütternd.$BNB
Die Familie宗 ist eine typische traditionelle Familienform aus Zhejiang. Daher ist diese Haltung nicht überraschend. Schließlich ist die alte chinesische Tradition von jeher: Familienbesitz wird von Mann zu Mann vererbt, nicht von Frau zu Mann. Wie man es auch dreht und wendet – egal wie man es formuliert –宗继昌 und宗继盛 sind Söhne. Der Familienbesitz geht an Söhne, behält dabei den Familiennamen宗. Wenn er an eine Tochter ginge, müsste der Familienname jedoch geändert werden, nämlich der Nachname des Mannes.
Heute fordern viele im Internet, dass nach Tradition und Moral nur die ältere, rechtmäßige Tochter (嫡女) bzw. die regierende Frau-Prinzessin (长公主)宗馥莉 ein Erbrecht habe, und behaupten, die anderen drei Kinder von宗庆后 seien unehelich und hätten kein Erbrecht. In Wahrheit haben sie die chinesische Tradition gerade verdreht. Wenn man sich die Erbfolge der Kaiser in der Antike ansieht, versteht man es: Seit jeher wurde weitergegeben von Mann zu Mann, nicht von Frau zu Mann. Wenn die Kaiserin einen rechtmäßigen Sohn hatte, wurde der Thron dem嫡子 übertragen; wenn die Kaiserin keine Kinder hatte, dann dem unehelichen Sohn eines Gemahls (妃嫔), also dem庶子. Wenn auch die Gemahlinnen keine Kinder hatten, dann ging es notfalls sogar an den Sohn einer Hofdame (秀女). Wenn ein Kaiser aber wirklich keine Söhne hatte, dann würde man lieber aus einer Seitenlinie einen Neffen auswählen, der den Thron besteigt – aber auf keinen Fall würde man der嫡 Tochter einer Kaiserin einen Prinzessinnen-Titel und zugleich das Thronrecht geben!
Außerdem ist es fraglich, ob宗继昌,宗婕莉 und宗继盛 überhaupt wirklich uneheliche Kinder sind. Denn es heißt, dass auch杜建英 bereits mit dem alten宗注册mäßig verheiratet war. Wenn das tatsächlich registriert wurde, dann gelten sie auch als ehelich geborene Kinder.
Nachdem sich diese Sache nun bis hierhin entwickelt hat, dürften die älteren Generationen der Familie宗 auch eine eigene Einschätzung haben. Schließlich hatte宗馥莉 damals den Großteil des Familienvermögens in der Hand – mehrere hundert Milliarden. Die drei anderen Kinder stellten im Grunde nur die Forderung, die Rechte aus einem einzigen Trust zu erben: jeden Monat die Zinsen aus diesem Trust als Lebensunterhalt auszahlen lassen, dann hätte man das alles friedlich regeln können. Doch sie entschied sich dagegen, verweigerte und drehte den Streit gleich um, zog vor Gericht und zerstörte dabei das positive Bild eines Unternehmers und Nationalhelden, das宗庆后 über sein ganzes Leben hinweg aufgebaut hatte. Das ist wirklich erschütternd.$BNB
