Was Chen Hao nicht loslassen lässt, ist: Das Management von Xiaohongshu hat es einfach zu brutal gemacht! Du kannst jemanden entlassen, du kannst dir an den Leuten anderer bedienen – aber du darfst nicht alles komplett aufbrauchen, Vorteile auf Kosten anderer ausnutzen und dabei noch die Würde der anderen beleidigen! Nachdem man Chen Haos Vorteile bis zum Letzten ausgenutzt hat, ist der Entlassungsgrund schließlich ausgerechnet die am meisten beleidigende „mangelnde Fähigkeit“! Für einen Menschen mit Talent ist das so, als würde man die Eltern umbringen und die Lebensgrundlage abschneiden – eine tiefe Feindschaft! Wenn man diese Fehde nicht rächt, wie soll man künftig im Jianghu Fuß fassen?!

So handelt es sich bei den unrühmlichen Vergangenheiten, über die Chen Hao der Wertpapieraufsicht Hongkongs wegen Xiaohongshu Meldung erstattet hat, nicht nur um eine bloße Beschwerde. Es soll die Wertpapieraufsicht Hongkongs dazu bringen, über die eigenen moralischen Leitlinien nachzudenken: Ob man Unternehmen wie Xiaohongshu an die Börse bringen sollte. Wenn Unternehmen wie Xiaohongshu an die Börse gehen, wird der gesamte Wertpapiermarkt Hongkongs von globalem Kapital bewertet mit: „Ein Kapitalmarkt ohne moralische Grenzen – traut ihr euch zu investieren?“!

Wie am 23. Juli bekannt wurde, veröffentlichte Chen Hao, der frühere Leiter für Commercialisierung im Südchina-Vertrieb bei Xiaohongshu, auf einer Social-Media-Plattform einen Beitrag. Er gab an, dass Xiaohongshu ihn über den ehemaligen HRBP telefonisch zu einem Treffen in Präsenz eingeladen habe, was er jedoch ausdrücklich ablehnte.

Chen Hao erklärte: Nachdem er einen entsprechenden kritischen Artikel veröffentlicht hatte, rief der damalige HRBP von Xiaohongshu, der zuvor Kontakt aufgenommen hatte, ihn aktiv an. Er sagte, dass sie in ihren frühen Jahren gut zusammengearbeitet hätten; er verstehe, dass der andere im Berufsleben nicht immer frei entscheiden könne, und habe die Entschuldigung auf persönlicher Ebene akzeptiert. Private Differenzen seien damit zu den Akten gelegt.

In dem Artikel sagt Chen Hao: Der Anruf sei dazu gedacht gewesen, dass die Firma eine Zusammenkunft in Präsenz organisiert—er nennt dabei auch Mitreisende bzw. Kollegen aus der Plattform-Abteilung, die bei dem Gespräch dabei sein sollten. Chen Hao habe jedoch alle Treffen in Präsenz ausdrücklich abgelehnt, keine privaten Kontaktdaten hinzugefügt und alle Forderungen über die öffentliche Plattform veröffentlicht.

Chen Hao erwähnte außerdem, dass Xiaohongshu bei einem früheren Medieninterview weiterhin nach außen behauptet habe, seine Leistung sei nicht auf dem erforderlichen Niveau gewesen. Diese Darstellung widerspreche den vollständigen Leistungsaufzeichnungen; sie stelle eine einseitige Verdrehung der festgestellten Tatsachen aus dem Urteil dar, was ihn fühlen ließ, nicht respektiert zu werden.

Laut seinen Angaben sind die arbeitsrechtlichen Klagen im Zusammenhang mit Xiaohongshu bereits vollständig abgeschlossen; die entsprechenden Entschädigungen aus dem Urteil seien auch fristgerecht ausgezahlt worden. Dass er weiterhin öffentlich Stellung bezieht, zielt auf keinerlei zusätzliche materielle Entschädigung ab. Seine Kernforderungen gliedern sich in zwei Teile.

Nach außen gerichtet wünscht er sich, dass Xiaohongshu interne Personaleinsatz-Chaotizitäten anerkennt, damit aufhört, Mitarbeiter zu unterdrücken und auszugrenzen, und alle Berufstätigen gut behandelt.

Nach innen gerichtet verlangt er, dass das Unternehmen den damaligen Vorfall, bei dem seine Rechte verletzt wurden, vollständig nacharbeitet (rekapituliert). Er ordnete eine Sonderermittlung gegen den HR-Verantwortlichen Deng Yunlu sowie gegen HRBP Zeng Lanyi an, um zu klären, unter anderem: die Probleme rund um den Einstellungsunfall von Lin; das Offenlegen von Inhalten zu Leistungsbeurteilungen (Peer-Review); Versetzungen und Unterdrückung ohne angemessenen Grund; sowie das mutwillige Anpassen von Kunden, um Leistungskennzahlen nach oben zu treiben. Er fordert, dass die zuständigen Verantwortlichen die Verantwortung übernehmen und sich bei ihm offiziell entschuldigen.

Chen Hao sagt, sämtliche Beweise, Fakten und die damit verbundenen Vorwürfe seien bereits zuvor in den öffentlichen Artikeln vollständig veröffentlicht worden; daher bestehe keine Notwendigkeit für ein erneutes Gespräch in Präsenz.

Er sagte zugleich, angesichts der aktuellen Kapitaldynamik des Unternehmens werde er das fortlaufende Ausspielen von öffentlicher Kritik vorerst aufschieben, um Xiaohongshu eine Phase zum Selbstcheck und zur Reflexion zu geben. Außerdem sei die gesamte Telefonateinschließlich Tonaufnahme vollständig gespeichert; er habe zudem ein Anwaltsteam an seiner Seite. Sollte es in Zukunft zu verdrehenden oder verleumderischen Handlungen kommen, werde er rechtliche Schritte zur Wahrung seiner Rechte einleiten.

Bezüglich der im Internet kursierenden Meldung „Xiaohongshu nimmt gerade Kontakt mit Mitarbeitern auf, um sich zu vergleichen, und zahlt Optionsrechte nach“ stellte Chen Hao klar: Seine Klagen seien bereits abgeschlossen, er benötige keine zusätzliche materielle Entschädigung. Gleichzeitig hätten Kollegen, die in den laufenden Verfahren involviert seien, in seiner Umgebung berichtet, dass sie keine entsprechenden Benachrichtigungen erhalten hätten.

Auch die überwiegende Mehrheit der Nutzer im Kommentarbereich unterstützt Chen Haos Haltung, private Vergleiche abzulehnen, und weist ihn darauf hin, dass ein privates Einvernehmen möglicherweise eine Falle sein könnte, in der man ihn ausnutzt.

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