Der Fear & Greed Index ist heute auf 28 gefallen und wir sind offiziell im „Fear“-Bereich. BTC hält sich bei rund 65.000, in 24 Stunden geht’s nicht mal um einen Punkt runter – aber bei ETH und SOL ist man da nicht so gelassen: Sie sind um fast 2% bzw. 2,5% gefallen. Diese Zone ist kein Crash, aber die Stimmung ist einfach zu mies.

Der ETF ist sieben Tage in Folge geflossen und hat dann plötzlich die Richtung gedreht: Gestern gab es Nettomittelabflüsse von 225 Millionen US-Dollar. Privatanleger sind mit den Institutionen hineingestürmt – und prompt sind die Institutionen zuerst wieder raus. Aber: In Q2 haben Unternehmen 115.000 BTC gekauft, während Privatanleger 78.000 verkauft haben. Großes Geld „kauft“ den Boden der Privaten – dieses Drehbuch wurde schon unzählige Male gespielt.

Die Fed entscheidet nächste Woche über den Leitzins. Die Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung ist von 11,8% auf 35,8% explodiert. Die „Big Tech“-Sieben im US-Aktienmarkt hat innerhalb eines Tages 800 Milliarden US-Dollar an Wert verloren. Bei steigenden Renditen wird die Rendite von KI-Investitionen angezweifelt – und Risk Assets werden insgesamt unter Druck gesetzt.

Aber der KI-Sektor ist wirklich hart. KI-Agents sind in der vergangenen Woche um fast 10% gestiegen – trotz Gegenwind. ALPHEA investiert 5 Millionen, um ein KI-natives verteiltes System aufzubauen; Galaxy Digital ist noch drastischer: 3,5 Milliarden Private Placement für ein KI-Datenzentrum. Coinbase sagt, KI-Zahlungen seien die höchste „conviction“-Wette. Während der Gesamtmarkt abverkauft, stockt das smarte Geld seine KI-Allokation.

Stablecoins machen 60% der Kaufmenge auf der Mercuryo-Plattform aus – deutlich mehr als letztes Jahr mit 43%. Circle hat mit Kakao ein MOU unterzeichnet, um in Korea USDC-Zahlungen zu testen. Die Erzählung, dass Stablecoins von einem Trading-Tool zu Zahlungs-Infrastruktur werden, wird damit bestätigt.

Neun Firmen haben sich zusammengeschlossen und 15 Millionen US-Dollar bereitgestellt, um BTC vor quantenbasierten Bedrohungen zu schützen. Ganz ehrlich: Heute gibt es nicht einmal wirklich nutzbare Quanten-Computing-Anwendungen, das Geld wird etwas zu früh ausgegeben.

Bevor die nächste Woche beginnt bzw. vor dem Treffen nächste Woche: nicht blind irgendwas machen. Wenn es wirklich zu einer Zinserhöhung kommt, wird es kurzfristig wohl noch weiter runtergehen – aber das wäre eine noch bessere Gelegenheit, um am Tief zuzugreifen. Wenn nicht, kommt der Rebound sehr schnell. Bei einem Fear Index von 28 – historisch gesehen – haben die, die dort aufgebaut haben, später nicht mit Verlusten abgeräumt. Keine Panikverkäufe, kein Hinterherlaufen und Hochkaufen bei einem Rebound.

$Binance-Leben, mit einem Binance-Leben, ein glückliches Leben!

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