Laut Yonhap sagte Samsung Heavy Industries, dass das Unternehmen eine weitreichendere Zusammenarbeit mit der US-Schiffbauindustrie anstreben werde, nachdem Südkorea und die USA in Washington ein Zentrum für Schiffbaukooperation eröffnet hatten, um eine geplante Investition in Höhe von 150 Milliarden US-Dollar in den US-Schiffbausektor im Rahmen eines im vergangenen Jahr vereinbarten Handels- und Investitionsabkommens zu unterstützen. An der Eröffnung des Korea-US-Schiffbaupartnerschaftszentrums am Donnerstag nahmen hochrangige Beamte sowie Vertreter der Industrie aus beiden Ländern teil. Das Zentrum soll dazu beitragen, die Initiative „Make American Shipbuilding Great Again (MASGA)“ voranzubringen.
Samsung Heavy Industries CEO Choi Sung-an sagte, der Start habe einen neuen Meilenstein für die Zusammenarbeit im Schiffbau zwischen Korea und den USA markiert, und das Unternehmen werde versuchen, eine Wiederbelebung der Schiffbau- und maritimen Industrien beider Länder voranzutreiben. Außerdem teilte das Unternehmen mit, dass es gemeinsam mit Conrad Shipyard vom American Bureau of Shipping die grundsätzliche Genehmigung für das Basisdesign eines gemeinsam entwickelten LNG-Bunkerschiffs mit 12.000 Kubikmetern Volumen erhalten habe. Zudem habe man einen strategischen Deal zur geschäftlichen Zusammenarbeit mit dem US-Startup für autonome Schiffe Saronic Technologies unterzeichnet und mit dem Wartungspartner Vigor Marine Group vereinbart, in Nordwest-USA ein Ausbildungszentrum einzurichten, um Schweißer und Maler für Schiffbau- und Reparaturarbeiten zu sichern.
