Die argentinische Regierung verfolgt Pläne, die Regeln für den Kapitalmarkt zu lockern und es Investmentfonds zu ermöglichen, in Bitcoin und andere Kryptowährungen zu investieren. Gleichzeitig sollen virtuelle Vermögenswerte als Sicherheit zugelassen werden. Laut Odaily ist der Vorschlag Teil eines Deregulierungsentwurfs, der von Wirtschaftsminister Federico Sturzenegger ausgearbeitet wurde, und wartet auf die Unterschrift von Präsident Javier Milei, bevor er dem Kongress vorgelegt wird.

Der Entwurf würde es Investmentfonds erlauben, Vermögenswerte virtuellen Vermögenswerten zuzuweisen und Fonds für qualifizierte Anleger einzurichten. Außerdem wird die Aufsicht der Nationalen Wertpapierkommission über Investmentfonds auf die Prüfung der Rechtmäßigkeit und der technischen Zahlungsfähigkeit beschränkt, während die Zentralbank ausschließlich die Infrastruktur für die Registrierung oder die Übertragung von Krypto- und tokenisierten Vermögenswerten regulieren würde. Der Vorschlag würde zudem zulassen, dass Aktien, wandelbare Anleihen und andere Wertpapiere über Krypto-Netzwerke ausgegeben, gespeichert und gehandelt werden.