Bitcoin fällt unter 65.000 US-Dollar, da Iran-Spannungen die globalen Märkte belasten
Bitcoin rutschte am Donnerstag unter 65.000 US-Dollar, nachdem sich die eskalierenden Spannungen im Zusammenhang mit Iran auf Kryptowährungen und US-Aktien auswirkten. BTC fiel auf ein Drei-Tage-Tief von 64.799 US-Dollar, während der S&P 500 um 1,2% nachgab und der Nasdaq um 2,2% sank.
Der Kursdruck nahm zu, nachdem US-Präsident Donald Trump Iran wegen der jüngsten Huthi-Angriffe auf saudische Handelsschiffe gewarnt hatte. Als Reaktion darauf zogen die Ölpreise an: Brent stieg über 100 US-Dollar je Barrel, während auch die Renditen von US-Staatsanleihen und die Inflationserwartungen anstiegen.
Händler preisen zunehmend die Möglichkeit einer weiteren Zinserhöhung durch die US-Notenbank (Federal Reserve) ein, was zusätzliche Belastung für risikoreiche Anlagen bedeutet. CME-Daten zeigten, dass die Wahrscheinlichkeit für einen Anstieg um 25 Basispunkte sich einer Marke von 40% nähert – nach zuvor rund 12% eine Woche zuvor.
Das kurzfristige Bild für Bitcoin bleibt uneinheitlich. Einige Händler erwarten, dass sich die Erholung im Juli abschwächt, falls BTC die Marke von 65.000 US-Dollar nicht halten kann, während andere Potenzial für eine schnelle Bewegung Richtung 70.000 US-Dollar sehen. Analysten machten den 21-Tage gleitenden Durchschnitt nahe 64.000 US-Dollar als wichtigen Support aus; ein bestätigter Ausbruch über 68.000 US-Dollar könnte den Weg in Richtung 73.000 US-Dollar eröffnen.
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