TSLA ist um fast 40 % von seinem Allzeithoch gefallen, und ich sitze derzeit auf einem Verlust.

Ich habe die Aktie gekauft, als der Kurs ungefähr auf halber Strecke war, weil ich an Elon Musk, Teslas KI-Ambitionen, Robotik und den langfristigen Wert seines erweiterten Ökosystems glaubte.

Dieser Glaube könnte sich immer noch als richtig erweisen.

Aber ich muss auch etwas zugeben:

Ich kaufte die Story, bevor der Preis und die Bewertung sie vollständig rechtfertigten.

Jetzt muss ich möglicherweise viel länger warten als erwartet, bis Teslas KI-, autonomes Fahr- und Robotik-Geschäfte Ergebnisse liefern. Jede noch engere Verbindung mit SpaceX oder xAI wäre ein Plus – aber auf etwas derartiges sollte ich mich nicht verlassen, um die Position zu retten.

Zum Glück war TSLA in meinem Portfolio nur eine Satellitenposition.

Diese Entscheidung ist wichtiger als der Verlust selbst.

Mein Kernkapital bleibt in diversifizierten ETFs, während einzelne Aktien wie Tesla bewusst kleiner gewichtet werden, weil die Unsicherheit deutlich höher ist.

Ich bin nicht glücklich darüber, mich geirrt zu haben.

Aber ich bin auch nicht gezwungen, in Panik zu geraten, alles zu verkaufen oder mein gesamtes Portfolio zu beschädigen.

Darum ist die Positionsgröße entscheidend.

Starke Überzeugung garantiert keinen guten Einstieg.

Ein berühmter Gründer beseitigt kein Ausführungsrisiko.

Und eine großartige langfristige Story kann trotzdem einen schmerzhaften Drawdown erzeugen.

Vorerst werde ich das Geschäft, die Bewertung und die Kursstruktur prüfen, bevor ich mehr hinzukaufe.

Ich glaube weiterhin, dass Tesla langfristig Potenzial hat.

Aber der Glaube sollte eine Position stützen – nicht das gesamte Portfolio steuern.

Sich bei einer Satellitenposition zu irren, tut weh.

Sich bei einer übergroßen Position zu irren, kann Jahre an Fortschritt zerstören.

#Tesla #Investing #Risikomanagement