Pakistan startet eine Kryptountersuchungseinheit zur Bekämpfung von Geldwäsche
Pakistan hat einen weiteren wichtigen Schritt unternommen, um sein digitales Ökosystem für digitale Vermögenswerte zu stärken, indem es innerhalb der Federal Investigation Agency (FIA) eine eigene Crypto Investigation Unit eingerichtet hat. Die neue Einheit soll Verbrechen untersuchen, die Kryptowährungen betreffen, darunter Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und andere illegale Finanzaktivitäten.
Die Einheit wird unter dem neu gegründeten National Command and Control Centre (NC3) arbeiten, das auf einer einzigen Plattform zusammenführt: die Überwachung von Finanzkriminalität, Ermittlungen zu Cyberkriminalität, Dark-Web-Intelligence und Open-Source-Intelligence. Dieser integrierte Ansatz dürfte die Geschwindigkeit und Wirksamkeit der Ermittlungen verbessern.
Zugleich wird die Pakistan Virtual Assets Regulatory Authority (PVARA) weiterhin die Regulierung und Lizenzierung digitaler Vermögenswerte überwachen. Einfach gesagt: Die PVARA regelt die Krypto-Industrie, während sich die FIA darauf konzentriert, das Gesetz durchzusetzen und die kriminelle missbräuchliche Verwendung zu untersuchen.
Pakistan ist in den letzten Jahren zu einem der am schnellsten wachsenden Kryptomärkte der Welt geworden. Die Regierung hat die langjährigen Einschränkungen für Krypto-Banken bereits aufgehoben, eine Regulierungsbehörde eingeführt und mit dem Aufbau eines rechtlichen Rahmens für digitale Vermögenswerte begonnen.
Allerdings werden weiterhin Diskussionen über die religiöse und rechtliche Stellung von Kryptowährungen geführt. Einige islamische Gelehrte äußern Bedenken gegenüber Krypto, während Regulierungsstellen sharia-konforme digitale Finanzlösungen prüfen, darunter asset-gebundene Stablecoins und blockchainbasierte islamische Finanzprodukte.
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