Die Regierung der Metropolregion Tokio ermutigt Angestellte von Unternehmen, ihre Anzüge und Krawatten gegen eher lässige Sommerkleidung wie Shorts einzutauschen, da die Temperaturen steigen, wie die BBC berichtet. Die Empfehlung, von Gouverneurin Yuriko Koike als „Tokyo Cool Biz“ gebrandet, stößt auf gemischte Reaktionen: Einige Beschäftigte begrüßen den Komfort, während andere sagen, es sei unfair, weil von Frauen weiterhin erwartet werde, Strumpfhosen zu tragen, und manche beschreiben Unbehagen darüber, das Schamhaar männlicher Kollegen zu sehen.
Eine Umfrage im Juni der Gorilla Clinic ergab, dass 53,5 % der Befragten dagegen sind, im Sommer Shorts zur Arbeit zu tragen, während 46,5 % die Empfehlung unterstützen. Die BBC berichtete, dass Japan außerdem mit einer Rekordhitze und stark steigenden Energiekosten zu kämpfen hat, und das Wetteramt Japans vor extremer Hitze in diesem Sommer gewarnt hat. Die Agentur für Feuer- und Katastrophenmanagement teilte mit, dass sieben Menschen an Hitzschlag gestorben sind und 4.580 in den sieben Tagen vom 6. bis 12. Juli ins Krankenhaus eingeliefert wurden.
