CLARITY Act: Kommt die entscheidende Woche? Das passiert gerade an der Wall Street

Vor genau einem Jahr, heute an diesem Tag, hat der US-Kongress das CLARITY Act offiziell verabschiedet – mit einem Abstimmungsergebnis von 294 zu 134.

Und heute? Der Kongress veranstaltet eine Anhörung im Federal Hall in New York – unter dem Thema „Building the Future of Finance“.

Aber keine Sorge: Heute geht es nicht um eine Abstimmung, also gibt es noch keine Entscheidung darüber, ob das CLARITY Act verabschiedet wird oder nicht.

Das Ziel dieser Anhörung ist vielmehr, Druck auf den Senat auszuüben, denn der Gesetzentwurf liegt dort bereits seit dem 1. Juni. Gleichzeitig beginnt die Parlamentspause des Kongresses ab dem 7. August – die Zeit wird also immer knapper.

Damit das Gesetz durchkommt, braucht das CLARITY Act mindestens 60 Stimmen im Senat. Leider liegt die Chance laut Polymarket derzeit bei nur noch etwa 43%.

Worum geht es beim CLARITY Act eigentlich?

Kurz gesagt: Der Gesetzentwurf soll die Krypto-Regeln in den USA klarer machen.

* Wenn ein Asset in die Kategorie „Commodity“ fällt, ist künftig die CFTC zuständig.
* Wenn es in die Kategorie „Securities“ fällt, ist die SEC zuständig.
* Stablecoins werden wiederum von Aufsichtsbehörden aus dem Bankenbereich kontrolliert.

Wenn diese Regeln tatsächlich umgesetzt werden, hoffen viele, dass große Unternehmen und Investoren mutiger in die Krypto-Branche einsteigen, weil die Spielregeln endlich klar sind.

Doch warum ist es bisher noch nicht verabschiedet?

Es gibt noch einige Punkte, die noch nicht abschließend geklärt wurden, darunter:

* Rechtlicher Schutz für DeFi-Entwickler.
* Ob Stablecoins Zinsen oder Erträge ausschütten dürfen oder nicht.
* Regeln dafür, ob Regierungsbeamte Krypto-Assets besitzen dürfen.

Darum wird die Debatte im Senat noch zäh.

Jetzt die Frage an euch: Wird das CLARITY Act dieses Jahr erfolgreich durch den Senat kommen, oder wird es erneut verschoben?