Citi-Analysten sagten, der jüngste Börsenabverkauf in Südkorea könnte sich dem Ende nähern und der KOSPI könnte wieder anziehen. Laut Odaily hielt die Bank ihr Kursziel von 10.000 Punkten für den Index aufrecht, das mehr als 50% über den aktuellen Kursniveaus liegt.
Der KOSPI ist seit seinem Allzeithoch am 22. Juni um 28% gefallen und am Montag nochmals um 4,5% gesunken. Citi zufolge wurde der Rückgang vor allem durch Gewinnmitnahmen und eine technische Korrektur ausgelöst; Speicherchip-Aktien wie Samsung Electronics und SK Hynix führten den Abverkauf an, statt dass sich die Fundamentaldaten verschlechterten.
Citi sagte, die starken wirtschaftlichen Fundamentaldaten Südkoreas, der Zyklus der KI-Semileiter und ein günstigere[r]es politisches Umfeld könnten einen Aufschwung am Markt unterstützen. Der Artikel sagte außerdem, dass koreanische Privatanleger große Mengen an mit KI-Semiconductors verknüpften gehebelten ETFs gekauft hätten.
Unter Berufung auf Daten der KB Financial Group sagte der Artikel, dass Privatanleger in Südkorea seit der Notierung von Single-Stock-Leverage-ETFs am 27. Mai kumulierte Nettokäufe von rund 14 Billionen Won getätigt hätten, verglichen mit etwa 2 Billionen Won an Käufen durch ausländische Investoren. Außerdem hieß es, dass der jüngste Marktrückgang die gehebelten Positionen stark unter Druck gesetzt habe.
