Der koreanische Aktienmarkt bricht um 28% ein: Leverage wird zu einem großen Teil zurückgeführt, aber beeile dich nicht mit dem Nachkaufen.

Der Absturz des KOSPI beruht im Kern auf Liquidationen von koreanischen Privatanlegern, die einen Liquiditäts-Crash auslösen – ähnlich den On-Chain-Daten beim LUNA- Zusammenbruch: Die Verschuldungsquote ist zwar gesunken, aber die Panikstimmung ist noch nicht vollständig abgebaut. J.P. Morgan sagt „ist zu einem großen Teil abgeschlossen“; in Wahrheit ist das ein Signal, dem Markt eine Ausstiegstreppe zu geben. Für Krypto wirkt sich das sehr direkt aus: Koreanisches Kapital ist ein wichtiger Treiber für Altcoins, und wenn dessen Liquidität angespannt ist, wird sie kurzfristig den Rebound-Rhythmus von $BTC und $ETH unterdrücken. Schau: Der Yen- bzw. Währungsprämien-Aufschlag ist bereits ins Negative gedreht, was zeigt, dass das lokale Kapital flüchtet.

Was ist die Handlungsempfehlung? Nimm kein „fallendes Messer“. Warte, bis die On-Chain-Daten zu den Zuflüssen von Stablecoins wieder ins Positive drehen, oder bis Signale kommen, dass der Verkaufsdruck an den koreanischen Börsen nachlässt. Jetzt hart dagegenzuhalten bedeutet im Grunde, für sie die Rechnung zu bezahlen. Das war’s.

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