Lass dich nicht von dem Hebelmultiplikator täuschen. Worauf du wirklich achten musst, ist nur eins: Wie viel Geld du mit dieser Position tatsächlich verlierst.

Schon beim Eröffnen des Kontrakts wird gerufen „Ich 50x“ oder „Ich 100x“ – als wäre ein hoher Multiplikator automatisch „Profi“. Wach auf: Der Multiplikator ist nur eine Zahl. Über Leben und Tod entscheidet, wie viel von deinem Vermögen du eingesetzt hast. $ETH

10.000 USDT mit 100x eröffnen: die Margin sind nur 100 USDT. Bei -10% verlierst du gerade mal 100 USDT – das ist nicht wirklich schmerzhaft. 10.000 USDT mit 10x eröffnen, aber du setzt 5.000 USDT ein: Bei -5% verlierst du direkt 2.500 USDT – das reicht für eine ganze Woche Schlaflosigkeit. Verstanden?

Nicht der Hebel bringt dich um, sondern deine Gier, alles auf eine Karte zu setzen.

Ich bin früher auch High-Multiples hinterhergelaufen, weil es sich aufregend anfühlt. Zweimal hat es geknallt, bis ich verstanden habe: Wie viele „x“ ist nicht das Entscheidende. Entscheidend ist, wie viel du planst zu verlieren und dann als Letztes aus dem Trade rauszugehen.

$BANK

Setz deinen Stop-Loss nach einem festen Betrag, nicht nach einem Prozentsatz. Bei dieser Position kann der maximale Verlust 200 USDT sein. Dann leitest du die Positionsgröße aus 200 USDT ab. Egal ob 10x oder 100x – der Verlust ist für dich am Ende immer 200 USDT.

Merke dir einen Satz: Nicht derjenige lebt lange, der den kleinsten Hebel hat, sondern der, der bei jedem Trade vorher genau ausrechnet, ob er sich den Verlust leisten kann. Frag dich vor dem Start: Wenn das schiefgeht – wie viel Verlust bin ich bereit zu akzeptieren? Klar machen, dann erst handeln.

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